Wie alles begann 3

Ich hatte meine Stiefel inzwischen zugeschnürt und sprang auf die Füße. Jetzt merkte ich den Alkohol aber schon ganz schön heftig. Ich winkte ihr noch kurz zu und lief, so wenig torkelnd wie möglich, zum Supermarkt zurück.

Nach ein paar Minuten kam ich mit der neuen Sektflasche bei Celine an. Sie lächelte mich an und sagte: "Ich hab mir was überlegt." - "Na was denn?", wollte ich von ihr wissen und öffnete den Sekt.

"Wenn wir ausgetrunken haben, suchen wir uns einen Schuhladen und besorgen dir auch ein Paar schöne Sandaletten."

"Ich sag doch, ich trag sowas nicht."

"Aber du kannst doch nicht den ganzen Sommer mit den dicken Springerstiefeln rumlaufen."

"Warum denn nicht? Mach ich doch schon seit Jahren so!"

"Ach komm schon. Wir finden schon ein Paar das dir gefällt."

"Glaub ich nicht!"

"Doch. Müssen ja nicht so welche wie meine sein. Und auch nicht in weiß."

"Ich weiß nicht so recht."

"Ok. Vorschlag. Ich suche dir ein einziges Paar aus. Das probierst du an, und wenn es dir gefällt, schenk ich's dir."

"Wenn's sein muss. Du gibst ja wohl sonst keine Ruhe."

"Genau, vorher trink ich nicht ‚Schwesterschaft‘ mit dir."

"Na gut, abgemacht."

Celine konnte ganz schön hartnäckig sein, aber ich konnte ihr auch nicht ernsthaft etwas abschlagen. Wir füllten den halben Sekt mühsam in die leere Flasche und knieten uns gegenüber. Wir schlangen die Arme mit dem Sektflaschen umeinander und Celine sagte in feierlichen Tonfall: "Auf unsere neue Freundschaft, Anja!" Wir nahmen beide einen langen Schluck Sekt, dann näherten sich unsere Gesichter. Wäre ich nicht schon so angetrunken gewesen, wäre ich vor Aufregung bestimmt in Ohnmacht gefallen. Ich wollte ihr gerade ein schüchternes Küsschen auf die Wange hauchen, da beugte sie sich noch weiter vor und gab mir einen warmen, feuchten Kuss auf dem Mund. Meine Unterlippe befand sich kurz zwischen ihren Lippen. Ich bildete mir ein, das sie an ihr saugte. In diesem Moment war mir klar, das ich mich unsterblich in Celine verliebt hatte.

Nachdem wir noch weiter getrunken und geredet hatten, sah mich Celine an und fragte mich schüchtern: "Kann ich dich mal was intimes fragen?" Überrascht schaute ich ihr in die Augen, meinte dann aber zu ihr: "Ja klar, frag ruhig." Sie rutschte etwas nervös hin und her. So schüchtern hatte sie nicht mehr auf mich gewirkt, seit sie heute morgen den Klassenraum betreten hatte. Leise begann sie: "Naja, ich hab da so Sachen gehört von andern Leuten in der Schule.... Oh Gott, ich trau mich das jetzt nur so direkt zu fragen, weil ich schon einen im Tee hab. Kann es sein, das du lesbisch bist, Anja? Also wenn, dann ist das überhaupt kein Problem. Ich will's nur wissen." Ich sah ihr tief in die Augen: "Hab ich mir sowieso gedacht, das die alle gleich tratschen müssen. Ja, ich bin lesbisch und ich stehe auch öffentlich dazu." Sie blickte weiter schüchtern auf ihre Füße: "Ich mein ja nur, weil du mich in der Schule so angesehen hast. Also, naja, äh findest du mich gut?"

Jetzt war ich an der Reihe schüchtern auf den Boden zu gucken: "Ich find dich super nett. Deshalb sitze ich jetzt mit dir hier..........", es folgte eine kleine Pause, "Also ich find schon, das du sehr gut aussiehst. Aber ich denk jetzt nicht die ganze Zeit dran, wie ich dich rumkriegen könnte." Zugegeben, das war nicht die ganze Wahrheit, aber Celine sah erleichtert aus: "Gut. Ich mein, nicht das ich ein Problem damit hätte, wenn du mit mir flirtest. Aber ich will nur sicher sein, das dir auch was an unserer Freundschaft liegt. Ist mir jetzt irgendwie ein bißchen peinlich, das ich gefragt hab. Aber von den Jungs werd ich halt oft so angebaggert, das sie mir erzählen, wie gern sie mich als Mensch haben und dann wollen sie mich doch nur ficken." Ich mußte leicht lachen, dieses Wort aus ihrem Mund zu hören. "Hast du eigentlich noch nie was mit nem Jungen gehabt?", wollte Celine weiter wissen.

"Nee, hat mich nie wirklich interessiert. Ich bin keine Männerhasserin oder so. Aber sexuell kann ich mit denen gar nichts anfangen. Ich hab schon ganz früh gemerkt, das mich immer nur die Mädchen interessiert haben."

"Ich hab mich schon öfter mal gefragt, wie es so wäre mit einer Frau. Aber ich weis nicht ob es mir gefallen würde. Ich glaub mir würde ein Schwanz total fehlen!" Celine mußte selbst laut lachen über ihr Statement. Ich hatte schon mit den Gedanken gespielt, ihr anzubieten, das ich ihr zeigen könnte, was man alles tolles ohne Schwanz anstellen kann. Aber ich hatte ja grad vor 30 Sekunden behauptet, ich würde sie nicht anbaggern. Das ich extrem erregt war, kann ich aber nicht bestreiten.

Celine nahm noch einen Schluck aus der Flasche und stellte dann fest: "So, der Sekt ist leer. Lass uns Schuhchen kaufen gehen." Ich seufzte: "Muss das denn wirklich sein?" Celine nickte nur. "Na gut, ich werd wohl nicht drum rum kommen." Ich hätte viel lieber noch mit ihr über meine sexuellen Vorlieben geredet und auch noch mehr von ihr erfahren wollen. So machten wir uns aber auf in die Fussgängerzone.

Nach kurzer Zeit hatte Celine den passenden Schuhladen gesichtet und führte mich hinein. Ich konnte mir zwar nicht vorstellen, das es hier etwas für meinen Geschmack gegen würde, aber ich hatte es Celine ja versprochen. "Was hast'n für ne Schuhgröße?", rief sie mir zu, während sie sich schon auf die vollen Regale stürzte. Nachdem ich ihr meine Größe genannt hatte, meinte sie, ich sollte mich schon mal hinsetzen und die Stiefel ausziehen. Einige ältere Damen musterten uns streng, da wir beide doch deutlich angetrunken und entsprechend lautstark waren.

Nach kurzer Zeit stand Celine mit zwei Schachteln vor mir. Ich war jetzt doch gespannt, was sie mir ausgesucht hatte. "Ich hab mir auch gleich ein Paar mitgebracht. Schuhe kaufen ist einfach nur geil!", stellte sie begeistert fest.

Celine kniete sich vor mich und öffnete die eine Schachtel. Heraus holte sie ein Paar schwarzer Sandalen mit einer durchgehend etwa drei Zentimeter dicken Plateausohle. Die relativ breiten Lederriemen wurden mit massiven silbernen Schnallen geschlossen. Ich bin ja nun wirklich kein Fan von offenen Schuhen aber Celine hatte aus der Auswahl dieses Ladens noch das Paar ausgesucht, das mir am ehesten gefallen könnte.

Celine hatte sich schon meinen Fuß gegriffen und mir eine Sandale übergestreift. Sie schloß die Riemen und wiederholte den Vorgang an meinem anderen Fuß. "Und, was sagst du?", fragte sie mich erwartungsvoll. Ich stand auf und ging etwas im Laden auf und ab. Zumindest waren die Sandalen total bequem. Das Leder war weich wie bei einem Handschuh und durch die Plateausohle war das Fußbett leicht gefedert. Vor einem Spiegel blieb ich stehen und betrachtete kritisch meine Füße: "Ich weis nicht so recht. Ist halt ungewohnt. Ich hab keine offenen Schuhe mehr angehabt, seit ich kein kleines Kind mehr bin." "Aber die sehen voll gut bei dir aus.", beharrte Celine und ich wollte sie nicht enttäuschen. "Ok, ok, ich nehm sie.", sagte ich. Celine freute sich: "Klasse! Ich hab dir doch gesagt, ich find was für deinen Geschmack. Dann lass uns mal zur Kasse gehen. Hab jetzt keinen Bock, meine anzuprobieren. Wenn sie nicht passen, tausch ich sie eben wieder um." Ich wollte eigentlich wieder meine Stiefel anziehen, aber überlegte es mir dann doch anders. Celine würde es bestimmt freuen, wenn ich die Sandalen, die sie für mich ausgesucht hatte, gleicht anbehielt.

Wir hatte gezahlt und standen vor dem Schuhladen. Durch die leichten Schuhe an meinen Füßen, fühlte ich mich, als wenn ich auf Watte gehen würde. Kein Vergleich zu meinen schweren Springerstiefeln, die ich jetzt ich der Hand hielt. "Und was machen wir jetzt?", fragte ich Celine. Sie überlegte kurz und grinste mich dann frech an: "Jetzt gehen wir weiter shoppen. Wir brauchen noch ein Kleid für dich. Und Nagellack für deine Zehen." - "Ist nicht dein ernst, oder?" Der Gedanke ein Kleid zu tragen, war für mich noch viel abwegiger als bei den Sandalen. Celine war dabei mich total umzustylen. "Oh doch. Ich brauch auch ein neues Kleid zu meinen neuen Schuhen, die sind nämlich knallrot. Selbe Regeln wie eben. Ich such dir ein einziges Kleid aus. Wenn's dir gefällt, nehmen wir es mit. Wenn nicht, lass ich dich in Ruhe. Versprochen!" Ich wollte zwar ganz bestimmt kein Kleid anziehen, aber ich muss zugeben, es machte mir Spaß, mit Celine zu shoppen.

So fanden wir uns kurze Zeit später in einem relativ flippigen Klamottenladen wieder. Wir hatten schon ein Fläschchen Nagellack besorgt. Schwarzen! Celine wollte mir zwar roten andrehen, aber diesmal hatte ich mich durchgesetzt.

Celine führte mich zu einer Umkleidekabine und forderte mich auf, mich auszuziehen. "Ich muss mir mal deine Figur betrachten, damit ich das richtige aussuchen kann.", stellte sie fest. Ich weiß nicht, ob es am Alkohol lag, aber der Gedanke, mich Celine nur in meinen Slip zu zeigen, einen BH trage ich nie, kam mir ganz selbstverständlich vor. Ich suchte mir also eine leere Kabine und streifte die Jeansshorts und mein T-Shirt ab. Celine zog die Tür einen Spalt weit auf und steckte ihren Kopf zu mir in die Kabine. "Wow, hast du nen geilen Busen. Da werd ich ja richtig neidisch!", platzte es aus Celine hervor. Sie hatte recht, mein Busen ist wirklich schön. Relativ groß und absolut fest. Insgesamt bin ich deutlich kräftiger als Celine gebaut, hab meine Rundungen aber an den richtigen Stellen. Durch regelmäßiges Fitness-Training zeichnen sich an meinem ganzen Körper, besonders am Bauch leichte Muskelansätze ab. Auch mein Po ist ebenfalls fest und rund. "Warum versteckst du diesen Körper unter solchen Schlabberklamotten?", fragte mich Celine. Ich freute mich total, denn ihre Begeisterung für meinen Körper schien echt zu sein. "Weil mich immer nur die Jungs angaffen. Und darauf kann ich gut verzichten!", erklärte ich. "Na pass mal auf, du wirst diesen Laden als echte Sexbombe verlassen!" Mit diesen Worten eilte Celine davon.

Ich setzte mich in der engen Kabine auf den Hocker und wartete. Viele Gedanken schossen mir durch den Kopf. Fand Celine meinen Körper einfach nur schön oder vielleicht doch auch ein wenig erotisch?

Wenig später hörte ich das typische klatschen von nackten Füßen in offenen Sandalen näherkommen. Das mußte Celine sein. Und tatsächlich ging gleich darauf die Kabinentür auf. Celine stand vor mir, in der Hand ein kurzes schwarzes Jeanskleid. Statt mir das Kleid zum anprobieren zu geben, sah sie mich noch eine Weile an. "Ich bin immer noch völlig fasziniert von deinem Körper. Spann mal den Bauch an.", sagte sie und legte mir die Hand auf den Bauch. Sofort spannte ich meine Bauchmuskeln an und Celine strich mit der Hand darüber. Ihre Berührung ließ mich erschauern und ich mußte mich sehr beherrschen, nicht vor Erregung zu zittern.

"Du trainierst ne Menge, oder"?

"Na, so zwei- bis dreimal die Woche."

"Find ich total klasse. Sieht richtig durchtrainiert aber immer noch weiblich aus."

"Naja, dein Körper ist ja auch nicht zu verachten.", konnte ich mich nicht mehr zurück halten zu sagen.

"Findest du? Aber ich bin doch so dünn."

"Das passt doch zu dir. Du hast eine richtige Modelfigur."

"Danke. Lieb von dir. Jetzt zieh aber mal das Kleid an."

Ich schlüpfte in das Jeanskleid, das wirklich wie angegossen saß und höchstens die Hälfte meiner Oberschenkel bedeckte. Obwohl ich alle vorhandenen Knöpfe geschlossen hatte, war der Ausschnitt sehr tief, so das ich fast Angst hatte, meine Brüste würden sich den Weg in die Freiheit von alleine suchen. Celine legte mir noch einen breiten Nietengürtel um, den sie so locker schloss, das er genau auf meinen Hüften saß.

"Perfekt!" Das war Celine's einziger Kommentar und ich muß zugeben, auch ich fand mich toll. Diesmal mußte Celine mich nicht zum Kauf überreden. Ich zog meine Sandalen an, denn ich wollte das Kleid unbedingt gleich anbehalten.

"So, jetzt müssen wir für mich noch was finden.", bemerkte Celine. Wir durchsuchten die unzähligen Kleiderständer, da fiel mir der bewundernde Blick eines mindestens 30 jährigen Mannes auf. Er starrte nicht auf Celine, es sah mich an. Ich trug meine weiten Sachen immer um genau solchen Blicken zu entgehen. Aber jetzt genoß ich es. Am liebsten hätte ich ihm nachgerufen: "Ja, sieh dir nur an, was nie ein Mann berühren wird!" Mein Selbstbewusstsein hatte sich in kurzer Zeit vervielfacht.

Celine war jetzt etwas weiter, an einem anderen Klamottenständer beschäftigt, da fiel mir ein rotes Sommerkleid auf. Es war asymmetrisch geschnitten, mit nur einem schmalen Träger über einer Schulter. Die andere Schulter lag frei. Auch an unteren Ende war das Ende des Kleides schräg geschnitten. Ich flitzte mit dem Kleid zu Celine und hielt es ihr vor die Nase.

"Das ist ja geil! Das muss ich sofort anprobieren." Celine war schon auf dem Weg zu den Umkleidekabinen. Ich überlegte, ob ich ihr beim Umziehen zusehen sollte. Sie hatte zwar nichts davon gesagt aber schließlich hatte sie mir ja auch zugesehen. Ich öffnete die Tür ein wenig und sah Celine, nur mit einem winzigen weißen Tanga und ihren weißen Sandalen bekleidet. Ihr Körper war wirklich sehr zierlich, fast zerbrechlich, aber doch weiblich. Ihre Brüste waren klein aber absolut perfekt geformt und ihre Taille sehr schlank. Der ganze Körper war sanft gebräunt und sah einfach total knackig aus.

Celine zog sich das Kleid über und es sah umwerfend aus. Der Rückenausschnitt war so tief, das man den Ansatz ihrer Pofalte sah. Während das Kleid auf der einen Seite kaum ihre Hüfte bedeckte, ging es auf der anderen Seite bis zu ihren Wanden hinab. Der Rock schwang locker luftig, während das Kleid am Oberkörper wie eine zweite Haut anlag.

In einem Anflug von Selbstzufriedenheit fragte ich sie: "Na, wie hab ich das ausgesucht?"

"Geil, das nehm ich sofort." Celine kam aus der Kabine und drückte mir einen Kuss auf die Wange.

Nachdem Celine bezahlt hatte, standen wir wieder in der Fußgängerzone und suchten uns eine Sitzbank. Celine holte jetzt ihre Schuhschachtel hervor und zog ihre weißen Sandalen aus. Aus der Schachtel zog sie ein paar zierlicher roter Sandalen mit sehr sehr schmalem, etwa fünf Zentimeter hohem Absatz. Ein schmales Lederriemchen zog sich über ihre Zehen und hinten waren zwei lange Lederbänder befestigt, die sich Celine bis knapp unter die Knie schnürte. Zusammen mit dem roten Kleid sah sie unglaublich sexy aus. Aus der total süßen aber auch etwas unschuldig wirkenden Celine war ein verführerischer Vamp geworden.

"So, jetzt lackieren wir dir noch die Zehennägel.", stellte Celine fest und angelte den schwarzen Nagellack aus ihrer Handtasche. "Füße her!", befahl sie und ich gehorchte. Sie öffnete mir die Riemen und ich schüttelte die Sandalen ab. Meine Füße legte ich auf ihren Schoß. Mit geschickten Bewegungen lackierte Celine meine Zehennägel. Ich genoß ihre Berührungen und es war mir total egal, wie die Passanten uns ansahen. Ich schloß die Augen und entspannte.

Bis der Nagellack getrocknet war, saßen wir einfach schweigend in der Sonne. Meine Füße hatte ich immer noch auf Celine's Schoß und sie streichelte mir sanft über die Fußsohlen. Ich hätte noch sehr lange so sitzen können aber plötzlich packte Celine wieder der Bewegungsdrang. Sie zog mir meine Sandalen an und schob meine Füße von ihrem Schoß.

"Und was machen wir jetzt? Wir haben noch über 200 Euro übrig. Wir wollten doch alles verprassen!", fragte sie mich. Ich stöhnte erst mal unwillig, zu entspannt hatte ich die letzte Viertelstunde dagesessen. Ich sah mich in der Fußgängerzone um, da hatte ich die Eingebung: "Da hinten, da gehen wir rein.", sagte ich und zeigte auf ein etwas 300 Meter entferntes Geschäft. Celine zeigte eine breites Grinsen: "Du kleines Schweinchen! In den Sexshop?!" Sie lachte. "Na gut, wenn du willst. Da werden wir das restliche Geld schon loswerden!" Celine sprang auf und zog mich an der Hand von unserer gemütlichen Bank hoch. Hand in Hand liefen wir auf den Sexshop zu.

Ich beobachtete unsere Spieglungen in den Schaufenstern und musste an meine Mutter denken. Immer nervte sie mich, ich solle mich doch endlich mal etwas weiblicher anziehen. Wenn sie mich jetzt in dem kurzen hautengen Jeanskleid und den Sandalen gesehen hätte, wäre sie wohl vor Begeisterung in Tränen ausgebrochen. Wenn sie mich überhaupt erkannt hätte.

"Warst du schon mal in so nem Sexshop?", fragte mich Celine, als wir vor der Tür angekommen waren. "Nee, ich wußte nie so richtig, was ich da soll. Ich will jetzt einfach mal gucken, was es da so gibt. Alleine würd ich mich wohl auch gar nicht trauen.", war meine Antwort. Celine lächelte: "Ich war auch noch nie in einem Sexshop. Ich bin ja erst seit nem knappen halben Jahr 18." Ich gab ihr einen leichten Klaps auf den Hintern. "Na dann mal rein in die Höhle des Löwen."

Wir traten durch die Milchglastür in den schummerigen Raum. Das erste was mir auffiel war eine Sexpuppe mit grotesk aufgerissenem Mund. Ich mußte kichern. Es gab in dem Sexshop eine Ecke mit Magazinen und Videokassetten, der Rest bestand aus diversen Spielzeugen. Auch zahlreiche Sado/Maso Utensilien gab es zu bestaunen. Hinter dem Tresen stand ein Mann von etwa 40 Jahren, der uns freundlich zunickte: "Immer herein die Damen, kann ich behilflich sein?"

Während ich ein langes "Ääähhhh...." hören ließ, kicherte Celine ein: "Wir schauen uns erst mal um.", hervor. Der Typ hinter dem Tresen grinste: "Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, wendet euch an mich. Nur nicht schüchtern sein."

Vor dem Videoregal stand ein älterer Herr, dem unsere Anwesenheit sichtlich peinlich war. Er schien nur darauf zu warten, das wir uns von der Tür verziehen würden, damit er sich schnell verziehen kann. "Was wollen wir uns denn jetzt ansehen?", flüsterte Celine mir ins Ohr. Leise sagte ich zu ihr: "Weiß ich auch nicht. Lass uns erst mal zu den Sexspielzeugen gehen."

Sobald wir uns von der Tür entfernt hatten, trat der ältere Mann tatsächlich den Rückzug an. "Den habt ihr aber mächtig eingeschüchtert!", rief uns der Typ vom Tresen zu und grinste uns an. Obwohl ich sein Verhalten etwas Aufdringlich fand, war er nicht ganz so unsympathisch, wie ich es in so einem Laden erwartet hätte. Mit freundlicher Stimme sagte er: "Kein Problem Mädels, das war ein Stammkunde. Der kommt schon wieder, wenn die Luft rein ist. Wir haben nicht oft Mädchen hier im Laden. Und so attraktive schon gar nicht."

Celine hatte als erste ihre Schüchternheit überwunden und fragte den Typen: "Sag mal, was habt ihr denn für uns Mädels so im Angebot?" Er grinste: "Was schwebt dir denn so vor, Lady in red?" Sie lachte: "Keine Ahnung, wir sind das erste Mal in so einem Laden. Wir wollten nur mal gucken." - "Wir wollen keine Filme oder Schmuddelheftchen oder so was.", mischte auch ich mich jetzt ein. "Eher was zum Spielen.", ergänzte Celine immer noch kichernd. Der Typ kam hinter seinem Tresen hervor und zu uns herüber. "Na gut, hier haben wir eine große Auswahl an Dildos und Vibratoren. Dann haben wir hier die Analdildos und die Buttplugs und hier sind Liebeskugeln und anderer Kleinkram.", erklärte er das Regal.

Ich schnappte mir einen völlig überdimensionierten Dildo, den ich mit einer Hand gar nicht umfassen konnte. Mir war es schleierhaft, was man mit diesem Ding anstellen sollte. Einführen kam ja wohl nicht in Frage. "Wer kauft denn sowas?", fragte ich den Verkäufer. Er grinste: "Zugegeben, der ist ziemlich extrem, wird aber durchaus öfter verkauft. Meistens kaufen den Männer, ich glaub wohl eher als Gag oder um ihre Frauen zu erschrecken. Aber letzte Woche hab ich den an eine sehr seriöse Dame im besten Alter verkauft. Die hatte so ein glitzern der Vorfreude in den Augen." - "Das muss doch weh tun!", platzte es aus mir heraus, worauf er nur Antwortete: "Klar, aber manche stehen genau da drauf."

Celine hatte sich inzwischen eine Kette mit mehreren Silberkugeln und einem kleinen Griff am Ende geschnappt. "Und die steckt man sich in den Po?", fragte sie. Der Typ nickte. "Fühlt sich das denn schön an?" Celine wirkte echt interessiert. "Ich nehm's mal an, sonst würden es die Leute ja nicht kaufen.", meinte der Typ vom Tresen. Celine überlegte kurz: "Gut, die nehm ich schon mal!" Verwundert sah ich sie an. Ich hatte nicht damit gerechnet, das wir hier wirklich etwas kaufen würden.

"Wenn du auf Anal stehst, haben wir hier noch eine schöne Auswahl an Buttplugs." Er präsentierte eine Reihe von schwarzen und silbernen Dingern, die Keilförmig mit einer größeren Platte am Ende waren. Sie reichten von niedlich und klein bis monströs. Celine war sofort begeistert. "Los Anja, such dir einen aus." Ich war mir nicht sicher, ob ich so ein Ding haben wollte, aber das wollte ich vor dem Typen nicht ausdiskutieren. Ich hatte ja schon bemerkt, das es schwer war, Celine von etwas abzubringen, was sie sich in den Kopf gesetzt hatte. "Such du mir einen aus!", sagte ich zu ihr und kniff ihr in die Pobacke. In dieser Atmosphäre in den Sexshop kam es mir völlig normal vor, sie so zu berühren. Der Typ warf uns einen interessierten Blick zu.

Celine überlegte vor dem Regal und entschied sich schließlich für einen silbernen in mittlerer Größe. "Den da.", sagte sie und drückte ihn dem Verkäufer in die Hand. Der hatte inzwischen begriffen, das wir beide sehr angetrunken und wohl auch ganz gut bei Kasse waren. "Dann braucht ihr aber noch Gleitgel, sonst wird's ein schmerzhaftes Vergnügen.", stellte er fest und Celine antwortete sofort: "Ok, nehmen wir."

Während ich dachte, wir würden den Laden jetzt wieder verlassen, war Celine wohl fest entschlossen, das restliche Geld genau hier loszuwerden. "Was kannst du uns denn noch so empfehlen?", fragte sie. Der Verkäufer überlegte nicht lange. "Wie sieht es denn bei euch mit etwas unanständigeren Spielchen aus? Ich meine die etwas härtere Variante!" Dabei sah er mich an und nicht Celine. Ich führte das auf mein schwarzes Outfit und meine Frisur zurück. Ich war interessiert, was er uns anzubieten hatte. "Vielleicht.", sagte ich vorsichtig.

Er verschwand in einem Lagerraum und kam mit einem großen schwarzen Paket zurück. Celine und ich sahen uns neugierig an. "Das ist ein Supersonderangebot", sagte er. "Ein SM Paket für Einsteiger, mit allem drin was man so braucht. Alles einzeln würde mindestens 400 Euro kosten. Aber dieses Paket gibt's für 149 Euro!" Ich hatte mir vorher selten Gedanken um SM-Sex gemacht, aber ich muss zugeben, ich war jetzt wirklich interessiert. "Was ist denn da alles drin?", fragte ich und Celine warf mir einen Blick zu, den ich nicht deuten konnte. Entweder war sie geschockt oder sie amüsierte sich über meine plötzliche Begeisterung.

"Also da haben wir Ledermanschetten für Arme, Beine und den Hals, mit Haken um sie zu verbinden. Und hier sind eine lange und eine kürzere Eisenstange. Daran können die Manschetten befestigt werden. Man kann sie als Spreizstangen zwischen den Beinen verwenden, oder an der Halsmanschette befestigen und die Arme und Beine auf dem Rücken festschnallen. Und hier sind noch mehrere lange Lederriemen, mit denen man das Opfer an Gegenständen festschnallen kann. Dann ist hier noch ein Ballgag. Das ist ein Knebel aus einem Gummiball, der mit Lederriemen hinter dem Kopf befestigt wird. Eine Augenbinde aus Leder. Dann gehört noch ein Einlauf-Set dazu. Zum Reinigen vor Analspielen oder für Klinikerotik. Und mit diesem netten kleinen Schläger könnt ihr eure hübschen kleinen Popos rosarot hauen. Und zuletzt gibt es hier noch diese Klammern für Brustwarzen oder auch für andere Körperstellen. Na wie sieht's aus Mädels, wär das was für euch?"

Ohne auf Celine zu achten sagte ich sofort: "Ja, das nehmen wir auch noch." Sie sah mich mit einem breiten Grinsen an: "Gut, das wär dann aber alles. Wir zahlen dann mal." Der Verkäufer wünschte uns noch viel Spaß und zwinkerte uns vielsagend zu. Wir verließen mit einer großen schwarzen Tüte den Sexshop.

Wieder in der grellen Sonne angekommen standen wir vor dem Problem, was jetzt zu tun sei. Unser Ziel, das Geld auszugeben und uns zu besaufen hatten wir erreicht. Dabei war es erst früher Nachmittag. "Also mit dem SM-Paket hast du mich ja total überrascht.", lachte Celine mich an. "Hast du schon länger solche Neigungen?" Ich mußte kurz überlegen: "Ich weiß nicht. War so eine Eingebung plötzlich. Kann ich dir nicht erklären. Ich hab das Zeugs gesehen und dachte ‚Geil! Das muss ich haben‘. Ich weis ja noch nicht mal, ob ich mit den Sachen gefesselt werden will oder ob ich selbst wen fesseln möchte." Celine druckste auch etwas herum: "Wenn ich ehrlich bin, hab ich auch manchmal so Gedanken, aber nicht oft. Und ich weis nicht, ob ich sowas wirklich ausprobieren will. Aber mal was anderes, was machen wir denn jetzt mit dem angebrochenen Tag? Wollen wir irgendwo baden gehen?"

"Ich weiß nicht, wir haben doch gar keine Badesachen dabei und das Geld ist auch fast alle."

"Gibt's denn hier keinen einsamen See, wo wir nackt reingehen können?"

"Schon, aber wie sollen wir da hin kommen? Wir haben doch Beide ziemlich einen im Tee."

"Ooch, geht schon wieder."

"Nee, du kannst auf keinen Fall noch fahren! Du fährst ja nüchtern schon so wild."

"Ach komm, ich fahr auch ganz vorsichtig. Ich will noch nicht nach Hause."

"Und wenn sie uns anhalten?"

"Na dann hab ich eben Pech gehabt! Fahr ich halt ein halbes Jahr Fahrrad!"

"Ich weiß nicht...."

"Aber ich weiß es! Ich will baden und du musst mir den Weg zu deinem einsamen See zeigen. Oder muss ich dich erst fesseln?"

Sie grinste und ich lief knallrot an.

"Du kriegst wohl immer was du willst?"

"Hast du gut erkannt.", lachte Celine.

Damit war die Entscheidung wohl gefallen. Zu meiner Verwunderung bestand Celine darauf, noch ein weitere Flasche Sekt zu kaufen, bevor wir uns auf den Weg machten.

Für ihre Verhältnisse fuhr Celine wirklich vorsichtig. Damit meine ich, sie raste nicht wie eine Geisteskranke sondern fuhr einfach nur sehr sehr zügig. Nach dem reichlich konsumierten Sekt, konnte ich aber meine Angst im Zaum halten und die Fahrt in den kleinen Cabrio durch den wunderbaren Sommertag richtig genießen. Ich hatte die Schuhe ausgezogen und meine nackten Füße auf das Armaturenbrett gelegt. Der Wind spielte mit meinen kurzen Haaren, das reichlich verwendete Haargel hatte keine Chance. Ich fühlte mich glücklich. Während ich still genoß, war Celine in Redestimmung:

"Was würde eigentlich passieren, wenn sie uns jetzt anhalten würden?"

"Keine Ahnung, du müsstest wohl mit aufs Revier zur Blutprobe."

"Meinst du die würden mich richtig verhaften, so mit Handschellen und allem drum und dran?"

"Weiß ich wirklich nicht. Wie kommst du denn jetzt auf sowas?"

"Vielleicht wegen unserem SM-Paket. Also mich würden sie mitnehmen, aber was würde denn mit dir passieren?"

"Was soll mit mir schon passieren, ich hab doch nix verbotenes gemacht?"

"Ja schon. Aber wie sollst du denn dann nach Hause kommen?"

"Hm, vielleicht würden sie mich mit in die Stadt zurück nehmen?"

"Mit dem neuen Kleidchen bestimmt."

"Und wenn die schwul sind?"

"Tja dann musst du wohl laufen."

"Genau, und du wärst schuld, weil du besoffen Auto fährst."

"Wir werden aber nicht angehalten. Mach mal keine Panik!"

"Du hast doch gefragt, was passiert wenn sie uns anhalten."

"Ich wollts halt nur wissen. Wenn du wirklich von hier nach Hause laufen musst, dann massieren ich dir den nächsten Monat jeden Tag die Füße."

"Und versorgst meine eiternden Blasen?"

"Iiiih, du bist eklig!", schrie Celine auf und lachte so heftig, das sie fast in den Straßengraben gefahren wär.

"Ok, ok. Themawechsel. Da vorne musst du den Feldweg nehmen, dann noch einen Kilometer dann sind wir am Baggersee."

Celine parkte und wir liefen das letzte Stück bis zum Wasser zu Fuß. Der kleine Baggersee lag total einsam und nur ganz selten waren hier andere Leute. Ein echter Geheimtip sozusagen. Aber ausgerechnet heute waren noch andere Leute da. An der kleinen Wiese am Seerand sahen wir mehrere Fahrräder und Handtücher liegen. Im See vergnügte sich ein Grüppchen von Teenies, vielleicht fünf oder sechs. Sie waren wohl alle so um die vierzehn oder fünfzehn. Etwas jünger als wir also.

"Scheisse, da sind ja noch lauter Kiddies!", stellte Celine fest. Ich war froh, das sie anscheinend auch lieber mit mir allein gewesen wäre. "Ja schade. Sonst ist hier ganz selten jemand. Wollen wir noch woanders hin?", fragte ich sie. "Ach nee, lass uns mal hier bleiben. Vielleicht hauen die ja bald ab. Und wenn nicht, haben die Kids wenigstens was zu gaffen, wenn wir uns nackig machen." Celine kniff mir in den Po. Ich sah sie an und sagte mit nachdruck: "Du glaubst doch nicht im ernst, das ich mich vor denen hier ausziehe?" Celine lachte wieder: "Ist doch scheißegal. Ich will jedenfalls ins Wasser. Kannst du dir ja überlegen, ob du lieber hier in der Sonne brätst oder ob du mit mir ins herrlich kühle Wasser gehst, auch auf die Gefahr hin, das einer von den Kids deine kleine Muschi sieht."

Wir vertagten die Entscheidung und öffneten unsere dritte Flasche Sekt. Die Kleider ließen wir bis auf unsere Sandalen erst einmal an. Celine war immer noch in Redelaune:

"Hast du eigentlich schon mal ne feste Beziehung mit ner Frau gehabt?"

"Ich war vor zwei Jahren mal eine Weile mit einer zusammen. Fast ein Jahr lang."

"Und warum habt ihr euch getrennt?"

"Sie war ein paar Jahre älter als ich. Sie studiert jetzt in London. Als sie weg ging, dachte ich die Welt geht unter, aber ich hab mich langsam erholt."

"Und sonst?"

"Sonst hatte ich ein paar harmlose kleine Affären, meist mit Mädels, die sich nicht sichern waren, ob sie auf Jungs oder Mädels stehen. Oder sie wollten es einfach mal ausprobieren. Und du, wie sah dein Liebesleben bisher aus?"

"Tja, so eine richtig feste Beziehung hatte ich eigentlich noch nie."

"Warum denn nicht, die Jungs müßten dir doch in Scharen hinterher laufen?"

"Ich konnte mich aber nie für einen entscheiden. Wenn ich mal mit einem fest zusammen war, hab ich ihn nach spätestens einem Monat betrogen. Dann war's meistens vorbei."

"Hat dir das nie leid getan?"

"Nö, eigentlich nicht. Naja, bei einem vielleicht. Ein Franzose aus Marseille. Jerome, Der war echt süß."

"Und warum hast du den dann betrogen?"

"Hab ich nicht. Er hat mich betrogen."

"Geschieht dir recht!"

"Sei nicht so gemein! .... Naja, hast ja recht. Mir haben die Jungs auch alle leid getan, die ich betrogen hab. Es hat mir nur nicht leid getan, sie los zu sein. Ich wollte sie ja nicht verletzen aber ich will mich noch nicht so fest binden. Es gibt noch so viel zu erleben."

Als sie das sagte, zwinkerte sie mir zu. Wie sollte ich denn das jetzt verstehen? Gab es vielleicht doch noch eine Chance für mich? Schnell kippte ich mir einen großen Schluck Sekt in den Mund, dann nahm ich meinen ganzen Mut zusammen:

"Könntest du dir denn vorstellen, was mit einer Frau zu haben? Abgesehen davon, das dir der Schwanz fehlen würde?"

"Ich find die Vorstellung schon irgendwie erregend. Aber ich weiß nicht. Kennst du so Phantasien, die dich total erregen aber du willst sie nie in Wirklichkeit erleben?"

"Ja, sowas kenn ich sehr gut. Und so ist das bei dir mit homosexuellen Gedanken?"

"Ich weiß es eben nicht genau. In der Phantasie find ichs schon aufregend. Ich glaub aber, es wäre echt eine Überwindung es wirklich mal auszuprobieren."

Ich sollte mir wohl keine zu großen Hoffnungen machen. Aber ich konnte nicht anders. Sie sah so sexy in dem roten Kleid aus und auch ihre Art fand ich klasse. Total offen und ehrlich, jedenfalls soweit ich das beurteilen konnte.

"So, ich will jetzt ins Wasser. Kommst du mit oder musst du dir noch mehr Mut antrinken?", fragte mich Celine.

"Ich soll mich jetzt wirklich ausziehen? Vor diesen Gören da hinten?"

"Jetzt sei mal nicht so. So viel jünger als wir sind die auch nicht."

"Noch schlimmer. Ich will nicht das die sich an uns aufgeilen!"

"Du hast da die falsche Einstellung, wenn du mich fragst. Ich find's super, wenn die mich geil finden."

"Wir sind hier in der totalen Einöde. Was, wenn die uns vergewaltigen?"

Celine lachte: "Jetzt übertreib aber mal nicht. Das sind Kids und keine Schwerverbrecher. Außerdem, sieh dir doch mal die Klamotten auf den Handtüchern an. Da sind mindestens zwei Mädchen dabei. Oder meinst du die Jungs tragen hellblaue Miniröcke?"

Jetzt musste auch ich kichern: "Na wer weiß... Gib mir mal die Sektflasche."

Celine gab mir die Flasche und stand auf. Sie zog das Kleid aus und streifte auch ihren winzigen Slip ab. Ich traute mich kaum, sie anzusehen. Aber ich konnte auch nicht wirklich wegsehen. Zwar hatte ich sie schon in der Umkleidekabine oben ohne gesehen, aber jetzt konnte ich zum ersten mal ihre hellrosa Scheide erkennen, die von zarten blonden Löckchen umspielt wurde. Sicher, ich hatte schon viele Muschis gesehen, aber diese versetzte mein Blut in Wallung. Die Schamlippen waren perfekt geformt und glänzten seidig.

"Los mach schon, Anja. Ich will endlich ins Wasser.", rief Celine ungeduldig. Noch einen langen Schluck Sekt, dann war ich soweit. Ich knöpfte mein Kleid auf und meine Brüste wippten in die Freiheit hinaus. Das Kleid glitt mir von den Hüften und ich stieg hinaus. Celine sah mich neugierig an. Langsam zog ich meinen schwarzen Slip hinunter und entblößte meine frisch rasierte Scheide. Jetzt wo ich so nackt vor ihr stand, war es mir gar nicht mehr peinlich. "Na also, hat doch wohl nicht weh getan.", rief Celine und rannte Richtung Wasser. Ich flitzte hinter ihr her und laut kreischend stürzten wir uns in den kühlen See.