Wahre Lust 2

Tegel16

Wer meine Geschichte von Sven, Hajo und mir gelesen hat, der wird
sich bestimmt schon fragen, wie es mit uns weitergeht und was aus dem
Videofilm wird.

Ich kann versprechen, dass in den kommenden Geschichten noch so
einiges geschehen wird, womit bisher noch niemand gerechnet hat. Nun-
ich will ja niemanden zappeln lassen; also, hier beginnt nun der
zweite Teil der Geschichte.

Wir hatten also die „wahre Lust" mit Hajo und seinem Videodreh
gefunden. Dösend lagen wir auf unseren Matratzen am Strand und
redeten über den geilen Fick und welchen Kick es uns gegeben hatte,
alles live vor einer Kamera zu machen. Sven meinte, dass er schon
sehr gespannt auf das kommende Wochenende sei. Und vor allem, was
sich Hajo wieder für Dinge ausdenken würde um seinen ersten Hardcore
zu filmen. Ich sagte, dass ich zwar auch schon gespannt sei, aber
mich würde ja mehr interessieren, was Hajo aus dem Dreh hier am See
so gemacht hat. So ging unser Gespräch noch eine ganze Weile hin und
her.

Schließlich hatten wir auch unsere Vorräte an Futter verbraucht und
zum Baden hatten wir auch keine Lust mehr. Also begaben wir uns auf
den Heimweg. Diesmal fuhr Sven den guten alten Opel Vectra, der Sven
und mich ja sozusagen auf dem Weg hierher zum See zusammengeführt
hatte. Sven ist eigentlich auch ein guter Fahrer und hat den Verkehr
immer gut im Griff. Also hatte ich auch keine Bedenken, ihm das
Steuer auf der Heimfahrt zu überlassen. Schließlich hatte ich mich am
See ganz schön an den Sektflaschen „festgehalten" und wollte kein
Risiko mit dem Fahren eingehen. Sven hält sich bei so etwas immer
zurück und ist in der Lage, die gesetzlichen Pflichten eines
Fahrzeuglenkers im Straßenverkehr zu erfüllen. (War das nicht eben
ein schöner Satz, der mir hier gelungen ist??)

Nach etwas mehr als einer Viertel-Stunde passierte das, was immer
passiert, wenn man nicht damit rechnet. Wir kamen in eine
Verkehrskontrolle!!

Wenn ich fahre und dabei von den „freundlichen" Polizisten angehalten
werde, dann schlagen meine Gedanken dabei immer gleich Purzelbaum in
die Richtung: Was habe ich falsch gemacht? , Ist das Auto OK? ,
Dauert es lange??? usw. usw. .

Aber Sven war jetzt die Ruhe selber. Als wir mit dieser rot-weißen
Kelle an die Seite auf einen größeren Parkplatz gewunken wurden,
bemerkte Sven ganz trocken, dass ja hier ganz schnuckelige Kerlchen
herumstehen würden. Oh man, der Kerl hatte auch immer nur das Eine im
Kopf. Aber tatsächlich, heute waren hier jede Menge ganz junger
Polizisten auf dem Parkplatz; der war auch ganz schön voll gestellt
mit kontrollierten Autos und deren Insassen.

Wir wurden durch einen jungen Beamten zu einem leeren Parkplatz
geleitet. Er hatte uns an der Einfahrt in Empfang genommen und ist
dann neben unserem Auto bis zum Parkplatz hergelaufen. Schließlich
hatten wir die Kontrollstelle erreicht, an der schon ein zweiter
Polizist wartete. Sven grinste mich an und hob die Augenbrauen. Ihm
schien diese Prozedur zu gefallen. Mir hingegen gingen schon wieder
die Gedanken an mein Auto durch den Kopf.

Der zweite Polizist stellte sich neben die Fahrertür und begrüßte uns
mit einer flotten Bewegung seiner Hand an die Mütze und dem
obligatorischen Begrüßungstext. Der andere Polizist ging langsam um
das Auto herum und nahm es in Augenschein. Der Polizist an der
Fahrertür wollte nun die Fahrzeugpapiere und den Führerschein sehen.
Ich gab Sven die Zulassungspapiere, die er auch gleich an den
Polizisten weitergab. Dann suchte er verzweifelt seinen Führerschein.
So langsam hatte er alle Taschen an Hose und Hemd durch, ohne seinen
Führerschein zu finden.

Dann sagte er ein Wort, welches eigentlich Exkremente bezeichnet und
meinte, dass seine ganzen Papiere weg sind. Er sei sich aber sicher,
dass er sie auf der Fahrt zum See noch hatte. Na, das war ja heiter.

Der Polizist verdrehte schon die Augen, weil er wusste, dass er mehr
Arbeit mit uns haben würde, als er eigentlich vorhatte. Inzwischen
stieg ich aus dem Auto und versuchte zu erklären, dass ich Alkohol
getrunken habe und Sven für mich den Wagen fährt. Der Polizist, der
die Papiere in der Hand hatte, übergab sie nun an seinen Kollegen mit
dem Hinweis, dass der eine Überprüfung der Fahrzeugpapiere sowie
meiner Personalien veranlassen solle. Als dieser die Papiere von
seinem Kollegen entgegennahm, hatte ich Zeit, ihn mir etwas genauer
anzuschauen. Ich hatte sofort den Gedanken an einen Türken, Tunesier
oder so etwas in diese Richtung. Milchkaffee beschreibt wohl die
Farbe seiner sichtbaren Haut am Ehesten. Dazu dunkle kurz geschorene
Haare und einen ziemlich gut gebauten Körper. Oh, wie Recht doch Sven
vorhin hatte. Und wenn der süße Polizist älter als zwanzig war, dann
fresse ich einen Besen.

Als er zu seinem Mannschaftswagen lief blickte ich hinter ihm her und
fand seinen Arsch zum Anbeißen. Wie zwei Apfelhälften zeichneten sie
sich in seiner grünen Hose ab. Schließlich entging er meinen Blicken,
als er in den Mannschaftswagen kletterte.

Eben begann der andere Polizist mit seiner routinemäßigen
Fahrzeugkontrolle. Sven musste ihm das Licht an- und ausmachen, die
Bremsleuchten betätigen und den berühmten Verbandskasten und das
Warndreieck zeigen. Dem schien es auch noch Spaß zu machen und er
vollführte alles betont langsam. Aber der Polizist hatte es auch
nicht all zu eilig mit seiner Kontrolle. Genau so langsam bewegte der
sich auch um das Auto herum und strich dabei mit einer Hand
unauffällig an den Ecken herum. Mein Gott!! Man konnte direkt
erkennen, wie er mit Sven auf gleicher Wellenlänge lag.

Als Sven ihm das Warndreieck hinhielt, berührte der Polizist wie
unbeabsichtigt die Hände von Sven, der ihm daraufhin frech in seine
Augen grinste. Er solle doch mal das Warndreieck aus der Hülle
ziehen, meinte der Polizist dann zu Sven. Nanu, das hatte ich aber
auch noch nie gesehen, dass man so genau ein Warndreieck
kontrolliert!!

Aber Sven grinste nur weiter und zog das Ding langsam aus der
Plastikhülle. Dabei musste er sich ganz schön anstrengen, weil es
etwas klemmte. Doch plötzlich hatte er es mit einem Ruck heraus. Aber
durch den Schwung von dem Gezerre flog das Dreieck in hohem Bogen auf
die Erde. Wie durch Geisterhand bückten sich beide gemeinsam, um es
wieder aufzuheben. Dabei stießen sie natürlich mit ihren Köpfen
zusammen. Man konnte den dumpfen Aufprall gut hören. Da Sven nicht
mit dem Zusammenprall gerechnet hatte, verlor er das Gleichgewicht
und kippte mit dem Rücken auf den Boden. Ich hätte brüllen können, so
komisch war die Situation. Der Polizist fuhr sich mit der Hand an die
Stelle des Zusammenstoßes am Kopf und rieb sie etwas. Sofort sprang
er zu Sven, der gerade im Begriff war, sich wieder aufzurappeln und
erfasste dessen Hand. Dann half er ihm wieder nach oben zu gelangen.
Ein leises Glucksen der beiden begann und es wurde ein herzhaftes
Lachen daraus. Ich konnte nun auch nicht mehr länger und prustete los
vor Lachen.

Der Polizist befühlte noch mal seine Stirn und fragte dann Sven, ob
er sich weh getan hätte. Sven meinte, dass das wohl jetzt eine dicke
Beule wird. Dabei verzog er theatralisch sein Gesicht zu einem
schmerzvollen Ausdruck.

Gerade eben kam auch der knackige Polizist wieder zurück von der
Überprüfung unserer Angaben. Es läge nichts gegen mich und meinen
Wagen vor, meinte er zu seinem Kollegen, der offenbar so eine Art
Vorgesetzter von ihm war. Dann gab er mir die Zulassung und meinen
Ausweis zurück. Dabei sah ich ihm tief in seine dunkelbraunen Augen
und er hielt meinem Blick stand, behielt aber die Dokumente für mein
Empfinden einen Hauch zu lang in seiner Hand. Ich musste sie ihm
regelrecht entziehen. Dabei grinste er mich noch ganz süß an.

Der andere Polizist bemerkte dann, dass die Kontrolle soweit erledigt
sei, aber wir sollten wegen dem Führerschein und dem Ausweis von Sven
noch einmal nachdenken, wo er denn sein könnte. Ansonsten müsste er
nämlich gegen Sven ein ORDNUNGSWIDRIGKEITSVERFAHREN einleiten.

Nee, was für ein schönes schlimmes Wort. Darum hab ich es ja auch
behalten!! Außerdem schriebe das Gesetz dazu ein Bußgeld in Höhe von
40 Euro vor. Vielleicht könne sich Sven oder ich mich daran erinnern,
wo wir überall waren. Dann könne man ja dort suchen.

Ich erklärte, dass wir beide nur am See waren und die Papiere von
Sven nur dort verloren gegangen sein könnten. Da meinte der Polizist
doch tatsächlich zu seinem jungen Kollegen, dass sie uns an den See
begleiten könnten, weil es ja Pflicht der Polizei sei, den Bürgern zu
helfen. Der knackige Polizistenboy hatte wohl nichts dagegen,
jedenfalls nickte er zustimmend bei den Worten seines Vorgesetzten.

Dann wurden wir gefragt, ob wir damit einverstanden wären, dass man
uns bei der Suche behilflich sein wolle. Sven antwortete spontan und
mit einem breiten Grinsen, dass es ihn freue, solch hilfsbereite
Gesetzeshüter zu treffen. Dann meldeten sich beide Polizisten über
Funk bei ihrem Chef ab zur Suche von verlorenen Ausweisdokumenten.
Anscheinend hatte niemand am anderen Ende des Funkgerätes etwas
dagegen. Wir konnten dann noch hören, dass in einer guten Stunde der
Kontrolleinsatz vorbei sei und sich die beiden Polizisten entweder
bis dahin wieder melden sollten, oder ihren Einsatz anschließend
beenden und selbständig zu ihrem Abschnitt kommen sollten.

Der Polizist fragte uns, ob wir sie mit unserem Auto fahren könnten.
Falls es länger dauern sollte, müssten wir sie dann auch zu ihrem
Abschnitt fahren. Mir war das ganz recht, konnte ich mir doch meinen
knackigen jungen Polizisten länger aus nächster Nähe betrachten.

Also fragte ich seinen Kollegen, von dem ich annahm, dass er dessen
Vorgesetzter war, ob er vorne sitzen wolle. Ihm wäre es egal, und er
würde gern vorn sitzen. Dabei grinste er wieder verstohlen zu Sven,
der sein Grinsen erwiderte. Also stieg ich gemeinsam mit dem
knackigen Jungen hinten ein und wir machten uns auf den Weg zurück
zum See.

Svens Beifahrer nahm die Mütze vom Kopf und reichte sie nach hinten
zu meinem Beifahrer. Der nahm sie entgegen und legte sie auf die
Ablage nach hinten. Schließlich nahm er seinen Deckel auch ab und zum
Vorschein kamen seine schwarzen Haare, die er kurz geschnitten und
gegelt trug. Jetzt sah er aus wie diese Coverboytypen von den
einschlägigen Zeitschriften, die man in den Bahnhöfen kaufen kann.

Mir lief so langsam das Wasser im Mund zusammen bei diesem Anblick.
Sven unterhielt sich angeregt mit seinem Sozius und sie boten sich
an, sich zu duzen, da dies ja nun kein offizieller Vorgang sei, wie
sich der Polizist auszudrücken pflegte. Er stellte sich als Jonas und
seinen Kollegen als Erkan vor.

Ha. Erkan. Dachte ich mir es doch!

Ich grinste Erkan an und stellte mich als Lothar vor. Von vorne
bemerkte Sven, dass mich aber alle Lolo nennen, weil ich den Namen
Lothar doof fände. (So ist es!!) Und er sei der Sven. Jonas fragte,
was wir denn so am See gemacht hätten, das Wasser sei doch noch viel
zu kalt. Dabei guckte er mit einem merkwürdigen Blick zu Sven
herüber. Der aber grinste nur breit. Ich meinte, dass man ja nicht
nur baden müsse, wenn man an einen See fährt. Aber wir seien trotzdem
im Wasser gewesen. Sven schaute mich dabei grinsend im Rückspiegel an
und hatte garantiert die gleichen Gedanken an den Seeaufenthalt, wie
ich. Seinen Blick in den Spiegel erwiderte ich und grinste zurück.

Da sich Sven an die Geschwindigkeit hielt - schließlich hatten wir ja
sozusagen die Staatsmacht im Auto - fuhren wir mit 80 Km/h (soviel
war erlaubt!!) durch den Wald auf der Landstraße. Dann kam eine lang
gestreckte Kurve. Unerwartet erreichten wir einen Radfahrer, der sehr
weit zur Mitte hin auf der Fahrbahn fuhr und den Sven sehr spät
bemerkte. Ruckartig zog der das Auto nach links zur Seite um nicht
den Radler umzufahren. Zum Glück kam niemand von vorne und so wurden
wir nur im Auto zur Seite gerissen. Jonas konnte sich noch am Griff
festhalten, weil er den Radfahrer kurz zuvor auch gesehen hatte und
mit dem Ausweichmanöver von Sven gerechnet hatte. Aber Erkan hatte
keine Chance und flog mir trotz Sicherheitsgurt mit dem Kopf an meine
Schulter. Es gab einen höllischen Schlag und wie ein Stromstoß
durchzuckte mich der Schmerz vom Aufprall. Auch Erkan war total
benommen von dem Aufprall und er hatte so etwas wie einen kleinen
Schock. Darum verspürte er auch vorerst keine Schmerzen am Kopf.

Sven blickte besorgt in den Rückspiegel und fragte, ob alles OK sei
bei uns. Aber mein schmerzverzerrtes Gesicht war ihm Antwort genug.
Er fuhr rechts in eine Ausfahrt und hielt an. Jonas und Sven kamen
sofort nach hinten und rissen die Türen auf. Sven bei mir und Jonas
bei Erkan. Während Sven mich streichelte und stammelte, dass er doch
keine Chance hatte mit dem Radler, löste Jonas den Gurt von Erkan und
half ihm beim Aussteigen. Der war immer noch etwas benommen und
fragte, was denn passiert sei.

Jonas erklärte ihm, dass Sven ausweichen musste und dass er dabei mit
seinem Kopf an meine Schulter geknallt sei. Erkan schaute mich danach
an und sah mein gequältes Grinsen.

Er fragte mich, ob er mir weh getan hätte. Ich meinte, dass es schon
ginge, aber er hätte ja auch ganz schön was abbekommen. Dabei
befühlte ich die Stelle an seinem Kopf, mit der er auf meine Schulter
traf. Aber vermutlich war das nicht genau die Trefferstelle, denn
Erkan nahm meine Hand in seine und führte sie an eine etwas weiter
oben liegende Stelle an seinem Kopf. So spürte ich die Wärme seiner
Hand und wurde von einem Gefühl der Verwunderung und einer nicht zu
beschreibenden Erregung erfasst. Ich ließ meine Hand ziemlich lange
auf der langsam wachsenden Beule an Erkans Kopf. Schließlich wurde es
Jonas zu viel und er meinte, dass er gerne zum See weiterkommen würde
um mit dem Suchen zu beginnen. Und wenn wir weiter keine körperlichen
Schäden hätten, würde dem ja wohl nichts entgegenstehen.

Da musste ich ihm Recht geben. Also stiegen wir wieder ein und
setzten die Fahrt fort an den See, den wir nach etwa 10 min. auch
erreichten. Sven stellte den Motor ab und wir stiegen aus, um an die
Stelle zu gelangen, an der wir uns aufgehalten hatten. Wieder stiegen
wir durch die Büsche an unsere versteckte Stelle und begannen mit der
Suche. Aber hier war nichts zu finden. Also fragte Jonas, wo denn
Sven überall war. Der erklärte es ihm und so teilten wir uns in zwei
Gruppen und begannen mit der Suche. Ich war dann mit Erkan endlich
alleine und fragte ihn während wir beide suchten, ob er denn noch
Schmerzen habe. Ja, etwas würde ihm der Schädel schon noch brummen.

Ich sagte, vielleicht könne ich ja etwas pusten, das soll ja manchmal
helfen. Er grinste mich an und meinte, wenn ich wolle, dann könne ich
ruhig pusten.

Heehee!! War das eine Aufforderung?! Ich ließ mich nicht zweimal
bitten und nahm seinen Kopf in meine Hände und hielt mir die Beule
vor meinen Mund und blies sie an. Erkan hielt still!!! Und er genoss
es wahrscheinlich, denn er schloss die Augen dabei und atmete
erleichtert auf, als er den Windhauch an seinem Kopf spürte. Ich
beschloss nun noch etwas mutiger zu werden und küsste vorsichtig
seine schmerzende Stelle am Kopf. Auch das ließ er ohne Widerstand
zu.

Ich wechselte dann wieder mehrmals zum Pusten und zum Küssen. Dann
fragte Erkan doch allen Ernstes ob er bei mir auch pusten solle. Das
ließ ich mir auch nicht zweimal sagen. Und ich zog mein T-Shirt aus,
damit er an meine schmerzende Schulter pusten konnte. Interessierte
und zustimmende Blicke trafen mich dabei von Erkan.

Er streichelte erst meine nackte Schulter und hauchte dann seinen
heißen Atem darauf. Mir wurde ganz schwummerig in den Knien. Ich
genoss auch seine Behandlung und schloss dabei die Augen. Ob es mir
denn gefalle, fragte er. Welch eine Frage!!??

Er solle nie mehr aufhören, meinte ich mit schmachtender Stimme.

Lächelnd antwortete er, dass wir doch jetzt die Papiere von Sven
suchen sollten, aber er hätte nichts dagegen nach Feierabend die
Behandlung weiter fortzusetzen. Aber vielleicht hätte mein Begleiter
wohl etwas dagegen, oder? Woooooow. Schau an, dieser freche Bengel!!
Ich erklärte ihm, dass ich zwar mit Sven zusammen bin, aber dass wir
unsere Bekanntschaften locker sähen. Und er sei gerne eingeladen nach
seinem Dienstende.

Zärtlich streichelte er noch mal meine Schulter und wir begannen dann
mit der Suche nach den Papieren von Sven, während ich mir wieder das
T-Shirt überzog. Plötzlich lautes Gejubel von der anderen Seite.
Jonas hatte die Papiere gefunden!! Er gab die Hülle an Sven weiter,
der sich riesig freute und ihm dafür einen Schmatzer auf die Wange
drückte. Jonas hatte nicht mit diesem überschwenglichen Dank
gerechnet und war erst etwas perplex, bemühte dann aber doch sein
Grinsen. Er fragte Sven, ob denn alle Ausweise komplett seien. Sven
sah seine Ausweishülle durch und stellte fest, dass alles drin war.
Er zeigte Jonas seinen Führerschein und der antwortete darauf in
einem ganz ernsten und dienstlichen Ton, das Sven sein Vergehen gegen
das ORDUNGSWIDRIGKEITENGESETZ bereinigt hätte und er von einem
Bußgeld Abstand nehmen wolle, es bei einer Belehrung belasse.

Dann brüllten wir los vor Lachen und kriegten uns fast nicht mehr
ein. Sven bot uns allen von seinen Zigaretten an, und fragte, wie er
sich für diese Hilfe revanchieren könne. Ich schlug vor, dass wir uns
beide nach uns zu Hause einladen könnten. Da könne sich dann Sven
auch noch mal richtig bei den beiden netten Polizisten bedanken.
Dabei sah ich, wie Erkan wieder zu grinsen anfing. Also, er hätte
heute sowieso nichts weiter vor nach Dienstschluss, da nähme er gerne
die Einladung an. Auch Jonas schloss sich meinem Vorschlag an und
meinte, dass Sven die beiden jetzt zu ihrem Polizeiabschnitt fahren
könne. Und wenn wir wollten, sollten wir warten, bis sich beide
umgezogen hätten. Dann könnten sie uns im Auto von Jonas nach Hause
begleiten.

So haben wir es dann auch abgemacht und begannen unsere Fahrt in die
Stadt zurück. Jonas beschrieb Sven den Weg zu ihrem Abschnitt und wir
setzten beide dort vor der Tür ab und warten auf dem
Besucherparkplatz auf die Beiden.

Während wir warteten, bemerkte Sven, dass wir doch schon wieder
einmal Glück hätten mit unseren Bekanntschaften. Da konnte ich ihm
nur zustimmen. Ich berichtete ihm die Situation mit Erkan auf dem
Parkplatz und am See. Sven war überhaupt nicht sauer oder
eifersüchtig. Im Gegenteil, er klärte mich über seine Situation mit
Jonas auf, dass er voll auf ihn abfahre und er gespürt hätte, dass
dieser die gleiche Wellenlänge wie er hätte. Ich solle mir aber keine
Sorgen machen. Lieben würde er immer nur mich. Alles andere wäre nur
schmückendes Beiwerk für unsere Beziehung. So sah ich das auch!!

Dann kamen die beiden endlich die Treppe herunter. Wow. Kaum wieder
zu erkennen! Beide in hautengen Jeans und mit hautengem T-Shirt
bekleidet, sah man ihnen ihren Beruf wirklich nicht mehr an. Sie
wirkten richtig schnuckelig. Wie einen doch eine Uniform entstellen
kann!

Jonas gab Sven ein Zeichen, dass er ihm mit seinem Auto folgen würde
und wir fuhren endlich ab nach Hause.

Zu hause, das war mein kleines Häuschen, dass ich vor zwei Jahren von
meiner Oma geerbt hatte. Wie so viele bedauernswerte Menschen wurde
ich zu einem Omakind, als meine Eltern bei einem Autounfall ums Leben
kamen, als ich vier Jahre alt war. Zum Glück hatte ich damals noch
nicht so viel von diesem Unglück mitbekommen. Aber eine ganze Weile
fehlte mir Mama und Papa doch. Später dann, als ich schon im
pubertären Alter war, hatte ich meine Oma immer gelöchert, bis sie es
für angebracht hielt, mir eines Tages über meine Eltern und deren Tod
zu erzählen. Sie war immer eine wundervolle Oma. So, wie diese Omas
in den Kindergeschichten beschrieben wurde, war meine Oma auch. Sie
war zwar streng in ihrer Moral, aber sonst ließ sie doch sehr viel
bei mir durchgehen. Von meiner Seite habe ich das immer sehr zu
schätzen gewusst, sie aber nie für meine Interessen ausgenutzt.

So wuchs in der Zeit meines Lebens im Hause meiner Oma eine
Verbindung, die bis zu ihrem Tode sehr innig und liebevoll war. Viele
Weisheiten des Lebens hatte mir diese alte DAME beigebracht. Und ich
war immer ein dankbarer Zuhörer ihrer Ratschläge und habe sie auch
meistens befolgt. Nur, dass ich mir nie eine Freundin zugelegt hatte,
ließ meine Oma immer traurig erscheinen, wenn sie auf dieses Thema
kam. Irgendwie ahnte sie schon lange vor mir, dass ich nicht ihren
Vorstellungen eines Familienvaters entsprechen werde. Kurz vor ihrem
Tode ließ sie mich dann auch wissen, dass sie es schade findet, sich
aber mit dieser Gegebenheit abfinden könne. Ich war ihr so dankbar,
dass sie am Ende ihres Lebens so an meinem eigenen Leben Anteil nahm.


Sehr gerne hätte sie mehr Leben in ihrem Hause gewollt, besonders
kleine Urenkel sollten sie umgeben, Da sie auch schon so lange als
Witwe lebte, konnte ich auch ihren Wunsch verstehen, nur erfüllen
konnte ich ihn ihr nicht. Darum wusste ich ihre fast letzten Worte in
ihrem Leben über mein Leben auch sehr zu schätzen. Ein paar Tage
später verabschiedete sie sich von mir mit den Worten, dass sie von
oben immer auf mich aufpassen werde, bis ich ihr in den Himmel folge.

Ich habe stundenlang an ihrem Bett gesessen und heulend mit laufenden
Tränen in den Augen ihren Weg in den Himmel begleitet. Zum Glück war
sie eine praktische Frau, die bereits im Leben ihren Tod organisiert
hatte. Zum Zeitpunkt ihres Todes war ich fast 17 Jahre. Also, vor dem
Gesetz galt ich noch als minderjährig. Auch die Frau vom Jugendamt
hatte keine Probleme damit, mich alleine im Haus meiner Oma zu
lassen. Ich glaube, darum hatte sich meine Oma noch gekümmert, dass
man mich nicht in irgendein Heim steckt. Bedingung war nur, dass
zweimal in der Woche jemand vom Jugendamt vorbeischauen wollte. Aber
damit konnte ich leben. Zumal ich jede Menge Geld für Klamotten und
Unterhalt des Hauses vom Jugendamt bekam. Also hatte der Sozialstaat
doch noch seine guten Seiten.

Sechs Wochen später war beim Anwalt die Testamentseröffnung, in der
mir das Haus mit dem Grundstück und ein kleiner Batzen Geld vererbt
wurde. Zwar konnte ich das Erbe erst mit 18 Jahren rechtmäßig
antreten, aber es war ja auch nur noch ein knappes Jahr bis dahin.
Nach dem rechtlichen Antritt meines Erbes zur Volljährigkeit und dem
nötigen Papierkram dazu, war ich also uneingeschränkter Eigentümer
von Haus und Grundstück. Also machte ich mich daran, das vererbte
Geld sinnvoll in den Hausausbau zu investieren. Innerhalb eines
Jahres habe ich dann das kleine alte Haus in ein schmuckes Häuschen
verwandelt. Schließlich haben mir ja auch viele fleißige Hände dabei
geholfen.

Zwei von diesen Hände gehörten zu Sven. Der meldete sich auf meine
Anzeige am schwarzen Brett der Berufsschule, wonach ich fleißige
Männerhände zum Renovieren suchte und dabei einen guten Stundenlohn
versprach. Sven kannte ich zwar schon von der Berufsschule, wo er in
einer anderen Klasse sein theoretisches Rüstzeug als Trockenbauer
lernte. Aber wir hatten so noch nie weiter miteinander zu tun gehabt.


Eines Tages stand er also vor meiner Türe und wollte wissen, was er
für wie viel tun könne. Zu dem Zeitpunkt war mein Haus schon voll mit
fleißigen Handwerkern, die Hand anlegten. Also war Sven eigentlich zu
viel. Aber ich hatte weder Lust noch Mut, ihn irgendwie wieder
wegzuschicken. Das erklärte ich ihm auch und er war zunächst etwas
enttäuscht, weil er dringend etwas Geld brauchte. Also fragte ich
ihn, ob er denn etwas von Fliesen und Kacheln verstehe. Da grinste er
mich an und meinte, dass er das auch könne. Also ließ ich ihn einen
Blick auf meine Baupläne werfen und er machte eine grobe Kalkulation
für den Einkauf und den Arbeitsablauf. Sven hatte wirklich einige
Ahnung davon. Zwei Tage später kam dann die gesamte Lieferung vom
Baumarkt, und Sven legte sofort los. Dabei ging er ein beachtliches
Tempo an, so dass Küche und Bad nach vier Tagen fertig gefliest waren
und ich Sven fragte, ob er eine Idee für eine Sauna mit Whirlpool
hätte. Er versprach mir, in ein oder zwei Tagen seine Gedanken dazu
mitzuteilen.

Am nächsten Tag stand er dann schon wieder am Abend an meiner Tür und
legte mir seine Vorstellungen dar. Seine Ideen für die Sauna fand ich
ja noch OK, aber der Whirlpool fiel dann für meinen Geschmack doch
etwas protzig aus. Sven überzeugte mich dann aber doch, dass ich mich
für diese Größe entscheiden sollte. Später war ich ihm dann auch sehr
dankbar dafür.

Und so tätigten wir gemeinsam Planung und Einkauf. Dabei wurde Sven
mir immer sympathischer. Von dem, wovon er sprach, hatte er wirklich
Ahnung. Und ein lieber und bescheidener Boy war er auch noch. Also,
kein Grund, mich nicht in ihn zu verlieben!

Aber das konnte ich ihm ja nicht zeigen. Später dann, inmitten der
Malerarbeiten im Keller, wo auch Sauna und Whirlpool ihren Platz
hatten, passierte es dann! Sven flieste den Pool, als er
ungeschickterweise das kleine Gerüst vom Maler mit seinem Hinterteil
umstieß. Ich war gerade dabei, nebenan die Holzpaneele in der Sauna
anzubringen, als mit einem lauten Scheppern das Gerüst umkrachte und
Sven unter sich begrub.

Dabei kippte natürlich auch der Eimer mit der weißen Farbe aus und
traf Sven mit einem großen Schwall. Zum Glück machte der Maler gerade
seine Pause und war nicht betroffen von dem Malheur. Schnell sprang
ich auf und sah, wie Sven versuchte, gerade unter dem Gerüst hervor
kriechend, sich die Farbe aus dem Gesicht zu wischen. Dabei
verschmierte er sie erst so richtig. Ich fragte erschrocken, ob er
sich weh getan habe. Aber ihm schien nichts weiter zu fehlen. Nur
eben diese viele weiße Farbe auf seinem Körper.

Inzwischen hatte die Farbe sein Shirt und die Arbeitshose völlig
durchnässt und er sah mich hilfesuchend an. Ich versprach, ihm zu
helfen und lief durch das Haus um ein paar alte Zeitungen zu holen.
Die brachte ich dann zu Sven hinunter in den Keller und forderte ihn
auf, sich die versauten Klamotten auszuziehen. Ich sagte ihm, dass
ich ein paar von meinen Klamotten bringen würde. Also lief ich wieder
los nach oben, um eine von meinen Hosen und ein Shirt zu holen. Mit
den Sachen rannte ich wieder in den Keller und öffnete die Tür,
hinter der die Sauna und der Pool lagen. Plötzlich stand Sven vor
mir. Völlig nackt!! Ich bekam große Kulleraugen und, anstatt ihm die
Klamotten zu geben, inspizierte ich seinen gut gebauten Körper.

Eine Brust, wie bei einem Gewichtheber und ein Bauch, so flach und
gewellt, wie das sprichwörtliche Waschbrett. Eine Spur dunkelblonder
Haare an seinem Bauchnabel zog sich hinunter bis zu einem recht gut
gewachsenen Schwanz, wo sie in einem dichten Busch ebensolcher
dunkelblonden Haare endete. Mein Blick glitt wieder nach oben zu
seiner Brust, wo sich eine kleine Insel von kurzen dunkelblonden
Haaren in der Mitte zeigte. Sven grinste mich dabei unverschämt frech
an und war sich seiner Wirkung auf mich völlig im Klaren.

Nun fragte er mich doch, ob er bei mir duschen könne. Was für eine
Frage!? Ich wurde ganz aufgeregt, so ein hübscher Boy in meiner
Dusche. Ich stammelte etwas von einer Selbstverständlichkeit und
begleitete Sven nach oben zur Dusche. Er lief dabei immer noch völlig
nackt durch das Haus und schien dabei gar keine Hemmungen zu haben.

Mein Schwanz wuchs wie verrückt in meiner Hose und es wurde immer
enger darin. Dann stieg Sven hinter die Glaswand der Dusche und
begann, sich die Farbe abzuschrubben. Da ihn der Schwall mit der
Farbe auch am Hals getroffen hatte, verlief eine breite Spur der
Farbe auch an seinem Rücken. Sein Shirt hatte dazu beigetragen, dass
auch alles schön verschmiert war. Und schon fragte mich Sven, ob ich
ihm am Rücken mal helfen könne. Na... na... natürlich stammelte ich
und nahm den Schwamm zur Hand und wollte seinen Rücken von der Farbe
befreien.

Aber so, wie Sven unter der Dusche stand, machte es einige Mühe, ihn
abzuschrubben. Da hat Sven mich plötzlich gefragt, ob ich nicht mit
unter die Dusche kommen wolle, dann wäre es für uns beide bequemer.
Ich wollte zuerst ablehnen, weil ich mich etwas zierte wegen meinem
inzwischen voll ausgefahrenen Rohr. Aber bei Sven sah ich nun auch
etwas stetig wachsen. So schnell hatte ich noch nie meine Klamotten
aus. Mein Schwanz sprang mir förmlich aus dem Slip. Und schon stand
ich hinter Sven unter der Dusche und bearbeitete seinen Rücken. Bei
jeder Schrubbewegung hüpfte mein Schwanz auf und ab. Ein paar mal
streifte er dabei den Po von Sven. Der griff sich plötzlich meinen
Schwanz und fing an ihn zu wichsen. Dann hauchte er mir unter Dusche
zu, dass er es supergeil fände, und außerdem sei er nur bei mir, weil
ich ihn schon eine ganze Weile anmache. Darum habe er sich auch zum
Arbeiten bei mir gemeldet. Eigentlich hätte er kein Geld gebraucht,
sondern er wollte mich nur näher kennen lernen.

Als ich ihn dann fragte, ob ich denn auch seinen Vorstellungen
entspräche, hatte er sich unter der Dusche umgedreht und begann, mich
wie wild zu küssen. WOW!!

Mir blieb fast die Luft weg. So viele Emotionen stürzten auf einmal
auf mich ein, dass ich gar nicht mehr klar denken konnte. Plötzlich
kam aus der Dusche nur noch kaltes Wasser. Der Boiler war leer!! Mit
einem Aufschrei sprangen wir beide aus der Dusche. Durch den kleinen
Kälteschock wurde an unseren Körpern wieder alles so, wie es normal
auch aussieht. Heftig mit Handtüchern rubbelnd, erwärmten wir uns
wieder gegenseitig. Dann kam die Frage, auf die ich schon die ganze
Zeit gewartet hatte. Ob ich es jetzt tun wolle? Ja- hauchte ich Sven
ins Ohr. Und dann flüchteten wir uns ins Schlafzimmer in das schöne
alte Ehebett meiner Oma. Die Bettwäsche zog ich einfach auf den Boden
und so hatten wir eine herrliche weiche Spielwiese.

Ich ließ mich auf den Rücken ins Bett fallen und zog Sven mit
herunter. Der begann auch sofort wieder mit der wilden Knutscherei
von der Dusche fortzufahren. Dabei hauchte er immer wieder, dass er
mich geil fände und er erleichtert sei, dass ich dieselben Vorlieben
wie er hätte. Er wäre sich bei mir nie sicher gewesen. Aber Gott sei
Dank hätte er ins Schwarze getroffen. Ich hauchte ihm auch ins Ohr,
dass ich schon die ganze Zeit auf ihn stehe und er meine geheimsten
Wünsche übertroffen hätte.

Dabei glitt Sven an mir herunter und fuhr mit seiner Zunge über meine
Brust und meinen Bauch. Dabei hinterließ er eine Spur feuchter Wärme
auf meiner Haut. Bevor wir dann aber ganz zur Sache kamen, musste ich
noch was erledigen. Ich entwandt mich den heißen Zungenspielen von
Sven und zog mir meine Klamotten wieder an. Dann ging ich durchs Haus
und ließ die Arbeiten des Malers beenden, der gerade dabei war, die
Bescherung im Keller zu beseitigen. Ich sagte ihm, dass ich das
selber mache und er könne für heute Schluss machen. Ich drückte ihm
noch ein Dankeschön in die Hand (wegen dem Finanzamt schreibe ich
hier lieber nichts über die Entlohnung der Arbeitskräfte, Ihr werdet
das doch verstehen, ODER?? ) - und schickte ihn dann zur Tür hinaus,
die ich hinter ihm wieder abschloss. Dann stieg ich wieder nach oben
in das Schlafzimmer, wo Sven sich auf dem Lacken herumräkelte.

Ich fragte ihn, ob er denn heute über Nacht bei mir bleiben wolle,
schließlich würde der letzte Bus in einer halben Stunde abfahren.
Sven hatte gar nicht erst überlegt. Er hauchte mir ein JA entgegen
und wir begannen unsere erste gemeinsame Nacht, in der wir für uns
gegenseitig die Sterne vom Himmel holten.

Nun ist das Haus schon lange fertig renoviert, Dank der tatkräftigen
Mithilfe von Sven. Und seit fast zwei Jahren wohnt er auch mit und
bei mir.