Die doppelte Verführung

Die doppelte Verführung

Vorwort:

Die Geschichte spielt in einem Internat und es ist gerade Halloween-Ball, den man, so die Schüler, nicht nüchtern überlebt. Julian weiß erst seit kurzem, dass er schwul ist, und er ist verliebt in die Zwillinge Daniel und Christian Thomasson, zwischen denen er sich nicht entscheiden kann. Sie haben schon einmal rumgeknutscht, aber mehr nicht. In einem Anfall von geistiger Umnachtung hat Julian einmal mit Marvin Goldstein geschlafen, dem größten Macho der Schule. Donna, die Schwester der Zwillinge, ist hinter Julian her. Sie weiß nicht dass er schwul ist. Die Zwillinge finden Julian auch heiß, sind aber auch Goldstein nicht abgeneigt, weil er, obwohl er so ein Arsch ist, verdammt gut aussieht.

Sven und Kay, die besten Freunde von Julian, spielen eine untergeordnete Rolle. Sie sind schon seit Ewigkeiten ineinander verknallt, trauen sich aber nicht, über ihre Gefühle zu reden.

Kein Inzest! Die Zwillinge machen sich nur gleichzeitig an Julian zu schaffen, aber nicht aneinander. Alle Ausführenden sind älter als 16 Jahre.

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Am Morgen des Balls herrschte hektisches Treiben im Schloss. Die Mädchen liefen kichernd in Gruppen herum, die Lehrer schmückten die Halle und die Jungen versuchten, ihre Nerven im Zaum zu halten. Daniel, Christian, Sven und Julian saßen im Gemeinschaftsraum und spielten Schach in Zweierteams.

„Mit wem geht ihr eigentlich zum Ball?" fragte Julian die Zwillinge Daniel und Christian so gleichgültig wie möglich.

„Kathie," sagte Christian.

„Anna-Lena," sagte Daniel. „Ich habe erst Goldstein gefragt, aber er hat unhöflicherweise versucht, mir eine reinzuhauen. Ich glaube nicht, dass er das noch einmal macht..." Daniel grinste fies und ließ seine Fingerknöchel knacken.

Julian fühlte einen kleinen Stich der Eifersucht in der Magengegend.

„Du hast Goldstein gefragt?!" rief Sven mit ungesunder grünlicher Gesichtsfarbe. „Wieso denn ausgerechnet Goldstein? Hättest du nicht zum Beispiel... Julian fragen können?"

Ja, genau, dachte Julian, hättest du nicht mich fragen können?

„Komm schon, Sven, was hast du gegen Goldstein? Denk doch nur mal an seinen Körper, weiß wie eine Lilie und so muskulös..."

„Hör auf, mir ist schlecht." stöhnte Sven, stand auf und verschwand im Badezimmer der Jungen, wobei er sich eine Hand auf den Mund presste.

„Hör mal, Julian," sagte Daniel, „ich dachte, du willst es nicht öffentlich machen, dass wir..."

Fragen hättest du ja trotzdem können... „Ja, das stimmt schon. Ist schon okay."

„Mit wem gehst du denn eigentlich?"

„Mit eurer kleinen Schwester." Julian verzog das Gesicht. „Sie hat es mal wieder auf unbekannte Weise geschafft, ihren Willen durchzusetzen."

„Oh hoo, pass bloß auf bei Donna!" warnte Christian. „Sie ist nicht mehr das kleine Mädchen von damals!"

„Ja, ich weiß," sagte Julian, „und es macht mir Angst!"

ooooo

Am frühen Abend wurde Sven immer nervöser. Er lief im Gemeinschaftsraum auf und ab und schimpfte vor sich hin. Über die Frauen im Allgemeinen und Kay im Besonderen.

„Sie ist jetzt schon seit dem Mittagessen da oben! Ich hoffe nur, dass es das wert ist und sie toll aussieht!"

Julian saß zusammen mit Donna an einem Tisch in der Ecke. Eigentlich spielten sie Rommé, aber Donna hatte das Spiel mal wieder auf ganz eigene Art und Weise in die Hand genommen. Sie waren beide schon für den Ball umgezogen, und Donna beugte sich geradezu lasziv über den Tisch, so dass Julian, der ihr gegenüber saß, einfach in ihren ordinär tiefen Ausschnitt starren musste. Sie trug ein smaragdgrünes, schulterfreies Satinkleid, das ihr sehr gut stand, und ihre Haare fielen wie ein rotgoldener Wasserfall über ihren Rücken.

Julian versuchte energisch, seine Aufmerksamkeit zurück auf das Spiel zu lenken, aber mit Donnas Fuß an seinem Bein fiel ihm das äußerst schwer. Er hatte sich vorgenommen, wenigstens heute mal nett zu Donna zu sein und - soweit es seine Würde erlaubte - bei ihren Spielchen mitzuspielen, schließlich wollte er es sich mit ihr nicht verscherzen. Und so heiß wie sie heute aussah, konnte sie ihm vielleicht doch noch die ein oder andere positive Gefühlsregung entlocken...

Das Tür schwang auf und herein kamen Daniel und Christian mit geröteten Wangen und großen Taschen in den Händen.

„Wir waren mal eben im Dorf unten und haben ein bisschen was zum Vorglühen besorgt!" verkündete Christian strahlend.

„Ja, wir können schließlich nicht stocknüchtern auf einer Party aufkreuzen, wie sieht denn das aus," setzte Daniel hinzu und grinste verschmitzt.

Sie luden ihre Taschen auf Julians Tisch ab und holten Flaschen um Flasche Bier heraus. Sogar ein paar Flaschen Old Fire Whiskey waren dabei.

Beim Klirren der Flaschen sahen auch die anderen Schüler auf, die im Gemeinschaftsraum herumsaßen, und bekamen feuchte Augen vor Entzücken.

„Jaaah! Allehoool!!!"

Einer nach dem anderen standen sie auf und kamen herüber, doch Daniel richtete sich auf und sagte mit strenger Miene: „Halt, halt! Erst zieht ihr euch alle für den Ball um! Womöglich schafft ihr es sonst nicht mehr, und außerdem wollen wir ja was zu Gucken haben, nicht wahr, Julian?" Er zwinkerte Julian zu, der daraufhin vornehm errötete.

Grummelnd verzogen sich die sauflustigen Teenies in ihre Schlafsäle und zogen sich in Rekordzeit um. Keine fünf Minuten kamen die ersten schon wieder herunter, noch damit beschäftigt, ihre Festklamotten zuzuknöpfen, und stürzten sich auf die Minibar, die Daniel und Christian inzwischen aufgebaut hatten.

Als nach einer Weile auch die Mädchen zurückkamen, entlockten sie den Kehlen der Jungen bewundernde „Oh!"s und „Ah!"s. Die Zwillinge sahen sich mit hochgezogenen Augenbrauen an, als wollten sie sagen: Was findet ihr nur an Mädchen? Julian konnte ihnen im Stillen nur Recht geben.

Kay ließ sich immer noch nicht blicken. Sven, der die ganze Zeit sehnsüchtig auf die Treppe zu den Mädchenschlafsälen gestarrt hatte, ging schließlich resolut zu der Bar und setzte eine Flaschen Whiskey an den Hals. Keuchend setzte er sie wieder ab, nachdem er einen langen Zug genommen hatte, und knallte die Flasche auf den Tisch. „Weiber!" war sein einziger Kommentar.

Als Kay schließlich auftauchte, richteten sich alle, teilweise schon ziemlich benebelte Blicke auf sie, und alle hielten den Atem an, als sie majestätisch und im vollen Bewusstsein ihrer Schönheit die Treppe herunterschritt. Sie trug ein weinrotes Kleid, das ihre inzwischen sehr weibliche Figur atemberaubend zur Geltung brachte. Wer hätte gedacht, dass sie unter den weiten Schuluniformen so eine Figur bekommen hatte?

Hannes boxte Sven, der mit offenem Mund dastand, in den Rücken. Der kratzte daraufhin alles, was in ihm an Gentleman erinnerte zusammen, stolperte auf Kay zu und streckte ihr eine Hand entgegen. Sie nahm sie mit einem hoheitsvollen Lächeln und schritt an seiner Seite zur Minibar.

Dort vergaß sie, dass sie eine Lady war, als sie eine Flasche Bier nahm und sie auf einen Zug leer trank. Sie stellte die Flasche keuchend wieder auf den Tisch und sagte: „Also dann! Auf in den Kampf!" und kicherte. Damit war der spannungsgeladene Moment gebrochen, und alle fingen wieder an, sich an der Flüssignahrung gütlich zu tun.

Donna stand auf, holte eine Flasche Whiskey und fegte unfeierlich die Rommékarten vom Tisch.

„Auf einen schönen Abend!" sagte sie und zwinkerte Julian verschwörerisch zu, bevor sie einen langen Zug nahm.

Es dauerte nicht lange und die Stimmung wurde sehr fröhlich. In einer Ecke begann Hannes schon, mit Paula zu knutschen, und Donna flirtete wieder auf penetranteste Art und Weise mit Julian, der halbherzig auf ihre Neckereien einstieg.

Als der Gong erschallte, der sie nach unten in die Halle rief, murrten einige unverhohlen. Die Stimmung konnte eigentlich nicht mehr besser werden, es sei denn, es würde ein wilde, hemmungslose Orgie daraus.

Leicht schwankend und schmutzige Lieder singend zogen sie gemeinsam nach unten, die halb geleerten Flaschen in den Händen.

Die Halle war mal wieder prächtig geschmückt worden. Überall standen kleine Tische mit gemütlichen Sesseln drumherum, die zum Hineinsetzen einluden - vor allem, wenn man schon nicht mehr so ganz sicher auf den Beinen war.

Langsam trudelten auch die anderen Schüler ein. Offensichtlich war Julians Clique nicht die einzige gewesen, die schon ein bisschen vorgeglüht hatte, denn die meisten der anderen sahen auch irgendwie unnatürlich heiter aus. Die Gruppe um Marvin Goldstein, die alle untergehakt die Treppen hochgetaumelt kamen, hatten eine schon recht undeutliche Version von „O la Paloma" auf den Lippen.

„Hey, Julian!" lallte Goldstein, als er der anderen Gruppe ansichtig wurde. „Dange füddie geile Nacht nochma!"

„Wie bitte?" - „Was hat er gesagt?" - „Was zur Hölle meint er?" - „Julian, du hast doch nicht..."

Julian fühlte die Blicke sämtlicher Schüler auf sich und wurde knallrot. „Er ist betrunken. Er weiß nicht, was er redet!" wiegelte er ab.

Christian nahm ihn am Arm und zog ihn beiseite. „Was hören meine tauben Ohren? Du hast tatsächlich den Prinzen der Schule geknackt?" Bewundernd sahen ihn die Zwillinge an. „Na, jetzt erzähl schon! Wie ist er?"

Julian wand sich. „Ist doch egal. Mann, ist das peinlich..."

„Nicht gut?" Daniel sah aus, als läge sein Weltbild in Trümmern.

„Nein... doch..." Julian blickte verlegen zu Boden.

„Wussten wir es doch!" Begeistert grinsten die Zwillinge. „Jetzt sag! Ist er groß?"

Wieder wurde Julian rot. „Ja, schon... und eigentlich hat auch eher er mich geknackt als andersherum..."

Daniel und Christian seufzten verzückt. „Ooooh Julian, du machst mich ganz wuschig!" Daniel beugte sich vor und erhaschte Julians Ohrläppchen mit den Zähnen.

„Daniel, lass das! Nicht hier!" rief Julian entsetzt.

„Okay, dann setzen wir das später fort," sagte Daniel, zwinkerte Christian verschwörerisch zu und verschwand mit einem Blick über die Schulter zu einem der Tische, wo Kathie und Anna-Lena schon auf die beiden warteten.

Julian versuchte, seinen Pulsschlag wieder zu normalisieren und ging so normal wie möglich zu Donna herüber, die schon ungeduldig mit dem Fuß tappte. Sie gingen zusammen mit Sven, der Kay mit stolzgeschwellter Brust am Arm neben sich her führte, zu einer Sitzgruppe und setzten sich erst einmal hin. Das war auch ganz gut so, denn irgendwie schien der Boden heute nicht so stabil zu sein...

Jetzt stürmte eine Band auf die Bühne, die wirklich gute Musik spielten. Sofort sprang Donna auf und zerrte Julian auf die Tanzfläche, ohne auf seinen schwachen Protest zu achten.. Auch Sven und Kay standen auf und begannen zu tanzen.

Donna, die auch schon ganz gut einen in der Krone hatte, schmiegte sich eng an Julian und warf ekstatisch den Kopf zurück, was ihn völlig aus der Fassung brachte. Er konnte nicht leugnen, dass sie eine gewisse Wirkung auf seine Lendengegend hatte, wie sie sich da an ihm rieb. Als sie seine Härte an ihrer Hüfte spürte, sah sie ihn durch den Vorhang ihrer Wimpern an, nahm seine Hand und hauchte in sein Ohr:

„Komm. Lass uns rausgehen."

Julian blieb einen Moment stehen, unschlüssig was er tun sollte, doch dann folgte er ihr. Sie gingen in den Rosengarten vor dem Schloss, in dem sich schon jetzt einige sturzbetrunkene Paare tummelten und Sachen taten, bei denen Julian lieber nicht zusehen wollte. Donna stoppte plötzlich und Julian knallte in ihren Rücken. Sie drehte sich um und sah ihm mit schmelzendem Blick in die Augen.

„Es ist faszinierend zu sehen, was ich für eine Wirkung auf dich habe," gurrte sie. „Oder besser gesagt - es zu fühlen..." Mit diesen Worten streckte sie eine Hand aus und griff ihm ungeniert zwischen die Beine.

Julian zuckte zusammen, konnte aber ein Keuchen nicht unterdrücken. „Donna!" zischte er. „Hör auf!"

„Willst du das wirklich?" fragte sie grinsend und massierte sein Glied.

„Ja! Nein... Verdammtes Miststück," grollte er halbherzig und lehnte sich gegen die Schlossmauer, um nicht umzufallen.

Doch plötzlich klang ihm das Lachen der Zwillinge in den Ohren und brachte ihn wieder zu sich. Er schob Donna von sich und sagte leicht keuchend: „Hör auf. Ich muss dir was sagen. Ich... ich bin schwul."

Da war es. Er hatte es gesagt. In seinem Inneren hatte er es schon länger gewusst, doch jetzt hatte er es zum ersten Mal ausgesprochen.

Donna sah ihn groß an und fing dann an zu grinsen. „Oh wie süß!" rief sie begeistert. „Hast du einen Freund? Was ist mit Goldstein, hat er wieder mal Scheiß erzählt, oder stimmt es? Habt ihr miteinander geschlafen?"

Julian starrte sie an. Er hatte mit vielem gerechnet, Tränen, Zorn, Beleidigung... doch dass sie ihn ‚süß‘ fand...

„Ähm. Er ist stockbesoffen. Hör nicht auf ihn." Er würde sich hüten, Donna die Wahrheit zu sagen. Das wäre eine Garantie dafür, dass morgen die ganze Schule Bescheid wüsste. „Also dann... Sei mir nicht böse." Er wandte sich ab und ging zurück ins Schloss. Donna sah ihm mit einem unergründlichen Lächeln nach.

Als Julian die Eingangshalle betrat, kamen ihm Daniel und Christian leicht schwankend aus der Halle entgegen.

„Halllllo Sulian, du Süßer," sagte Daniel schwerfällig und hielt sich an einer Säule fest. „Nanu, warum bistn du so erregt?" meinte er dann mit einem Blick auf Julians gerötete Wangen.

„Oh Gott, sieht man das??" rief Julian entsetzt und sah auf seine Hose.

„Ich meinte eigentlich eher deinen Gesichtsausdruck..." Daniel grinste belustigt. „Aber die Latte kannste gleich anbehalten, die brauchenwa noch."

Julian riss schockiert die Augen auf.

„Komma mit," sagte Christian, „wir müssn dir was zeign... Ach ja, und hier." Er drückte Julian eine halbvolle Flasche Whiskey in die Faust. „Na los, Süßer, nimm n Schlugg."

Widerstandslos setzte Julian die Flasche an. Das brauchte er jetzt nach seinem Outing, das morgen wahrscheinlich Thema Nr. 1 sein würde. Er schüttelte sich.

„Was wolltihr mir denn jetz zeign?" fragte er mit schwerer Zunge.

„Komm mit." Daniel und Christian nahmen ihn in die Mitte und sie gingen mit einiger Mühe die Marmortreppe hoch. Sie liefen durch ein paar dunkle Gänge, bis sie in einem Korridor ankamen, der Julian vage bekannt vorkam. Als Christian eine Tür zu ihrer Rechten aufstieß, fühlte er schon wieder die Röte in sein Gesicht steigen. Mitten in dem Raum stand ein riesiges Himmelbett mit rotem Bettzeug, und darum herum standen Kerzen, die den Raum in sanftes Licht tauchten.

„Was...?" konnte Julian gerade noch fragen, bevor er zur Tür hineingeschoben wurde und ihm die Frage, die ihm auf der Zunge gelegen hatte, von einer überaus talentierten anderen Zunge abgeleckt wurde. Er keuchte in den Mund, von dem er noch nicht einmal wusste, welchem Zwilling er gehörte, und schlang seine Arme um den fremden Nacken.

Derweil umarmte ihn der andere Zwilling von hinten und ging ihm ohne Vorwarnung an die Hose, wo sich Julians bester Freund wieder zu voller Größe aufrichtete. Stöhnend drängte er sich gegen die Hand, die ihm den Verstand zu rauben drohte.

Dann verschwanden die warme Lippen von seinem Mund und er öffnete die Augen. Vor ihm stand Daniel, der ihn mit leicht glasigem Blick ansah. Er umfasste jetzt Julians Hüften, presste sich dagegen und rieb seine eigene Erektion an Julians, der daraufhin anfing zu schielen. Jetzt drängte sich auch Christian von hinten an Julian, und er fühlte etwas hartes und überaus antörnendes an seinem Hintern. Er warf den Kopf zurück und legte ihn auf Christians Schulter.

Er umfasste Daniels Hüften und rieb sich fester an dessen Schoß. Dabei fuhr er mit beiden Händen unter Daniels Hemd, unter dem sich erhitzte, sommersprossige Haut verbarg, schob es immer höher und zog es ihm schließlich über den Kopf, als Daniel von Christians hungrigem Mund abließ.

„Julian, Julian," sagte Daniel und sah ihn belustigt an. „Du bist doch nicht etwa scharf auf mich?"

„Doch, allerdings," versicherte ihm Julian und presste seine Lippen wieder auf die des erotischen Thomasson.

„Hmm," machte Daniel erstickt und begann, Julians Hemd aufzuknöpfen, nachdem er ihm das Sakko von den Schultern gestreift hatte. Christian kam ihm zu Hilfe und entfernte das störende Kleidungsstück. Dann drückte er sich mit seinem nackten Bauch an Julians bloßen Rücken (wann hatte Christian sich ausgezogen?) und löste damit durchaus wohlige Gefühle bei Julian aus. Er ließ seine Fingernägel leicht über dessen Haut kratzen und kniff in seine Brustwarzen, die sich sofort verhärteten.

Plötzlich keuchte Julian auf und sah nach unten. Er sah einen roten Haarschopf in seinem Schoß, der dort Dinge machte, die Julian einen erstickten Schrei ausstoßen ließen. Er bewegte rhythmisch die Hüften und stieß begierig in den warmen Mund hinein. Doch er verlor vollends die Kontrolle, als er fühlte, wie Christian ihm die Hose ganz herunterzog, mit einem angefeuchteten Finger seine Ritze entlangfuhr, seine Öffnung kitzelte und schließlich in ihn eindrang.

Julian stöhnte laut und hielt sich an Daniels Schultern fest, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Christian passte seinen Rhythmus Julians Stößen an und schob schließlich auch noch einen zweiten Finger in ihn hinein. Das war zu viel für Julian. Mit einem lauten Schrei ergoss er sich in Daniels heißen Mund, wobei er ekstatisch zitterte und zuckte. Dann gaben seine Beine unter ihm nach und er sank schwer atmend an Christians Brust, der ihn mit seinen starken Armen festhielt.

Daniel kam wieder hoch und wischte sich mit einem breiten Grinsen die weiße Soße vom Mund. „Na, Julian? Alles fit im Schritt?"

Julian konnte nur stumm nicken.

„Ich glaube, wir sollten den Rest des Abends im Bett fortsetzen," sagte Christian über Julians Schulter hinweg. „Unser Freund hier ist ein wenig geschafft."

„Ach, der kommt schon wieder auf die Beine," meinte Daniel und grinste verschwörerisch.

Sie ließen ihre überflüssigen Hosen zu Boden fallen und gingen die paar Schritte zum Bett. Julian war ein wenig wacklig auf den Beinen und froh, als sie auf die weiche Matratze sanken.

Beim Anblick von Daniels und Christians immer noch prächtig erigierten Gliedern bekam Julian ein etwas schlechtes Gewissen, weil bisher nur er sein Vergnügen gehabt hatte. Jetzt wollte er die Zwillinge verwöhnen. Er wollte hören und sehen, wie sie sich vor Lust völlig gehen ließen. Er beugte sich über Christian, der wie hingegossen dalag, bedeckte seinen Oberkörper mit kleinen Küssen und arbeitete sich immer weiter gen Süden vor. Schließlich nahm er sein hartes Glied in den Mund. Christian stöhnte auf und zuckte mit den Hüften, damit Julian ihn tiefer in sich aufnahm. Julian, der sowas noch nie gemacht hatte, erforschte das aus dieser Perspektive unbekannte Terrain neugierig mit der Zunge. Er ließ sie um die Eichel kreisen und stupste in das kleine Loch, aus dem ein salziger Tropfen rann.

Christian wand sich unter ihm in Ekstase und wimmerte: „Ja, Julian... Oh Gott, ja! Du bist so gut... Tiefer!!!"

Währenddessen hatte Daniel sich woher auch immer eine große Feder genommen, mit der er Julian jetzt an Stellen kitzelte, von denen er nicht einmal gewusst hatte, dass sie erogene Zonen waren, und erreichte damit, dass Julian am ganzen Körper eine Gänsehaut bekam und leise stöhnte .

Als Julian spürte, dass Christian kurz vorm Orgasmus war, erwachte die sadistische Ader in ihm und er ließ ihn los.

„Julian! Du miese Ratte! Mach verdammt noch mal weiter!!!" rief George mit einem Unterton von Verzweiflung.

„Ich hab eine bessere Idee," sagte Julian hinterlistig und legte sich zwischen Christians gespreizte Schenkel.

„Warte!" sagte Christian und zeigte auf eine kleine Tube, die auf dem Nachtschränkchen stand. „Nimm das!"

Julian tat wie ihm geheißen. Er schmierte etwas Gleitgel auf sein schon wieder zum Bersten pralles Glied und etwas auf Christians Öffnung. Dann versenkte er sich mit einem Seufzer in den rothaarigen jungen Mann.

Im ersten Moment war ihm nach Schreien zumute. Dieses flutschige Gefühl in dem engen Kanal war einfach der Wahnsinn. Er schloss die Augen, warf den Kopf zurück und ergab sich in den kraftvollen Rhythmus. „Oh ja, Christian! Ich hatte ja keine Ahnung, dass das so gut ist!" stöhnte er.

Doch es sollte noch besser kommen. Schon fühlte er einen feuchten Finger an seiner Öffnung und kurz darauf Daniels hartes Glied, das sich in ihn hineinschob. Er ließ sich auf Christians Brust sinken und öffnete seine Beine etwas weiter, um Daniel den Einstieg zu erleichtern. Als Daniel begann, immer tiefer und kraftvoller in ihn hineinzustoßen, stieß er kleine Schreie aus, die an Christians Schulter verhallten. Es war ein unglaublich erregendes Gefühl, gleichzeitig zu ficken und gefickt zu werden. Er brauchte nicht mehr großartig etwas zu tun, außer sich Daniels Stößen anzupassen und sie an Christian weiterzugeben.

Julian nahm Christians Glied in die Hand und massierte es im gleichen Takt. Das synchrone Stöhnen der beiden trieb ihn schon fast über die Grenze, und nach einigen von Freds Bewegungen, die seine Prostata auf höchst angenehme Art und Weise stimulierten, war es soweit. Sein Körper fing an zu vibrieren und all seine Energie strömte in seinen Schoß, um sich dort in einem kräftigen Strahl in Christians dunklen Tunnel zu ergießen.

Als sich Julians Ringmuskel um ihn zusammenzog, konnte auch Daniel nicht mehr an sich halten. Er stieß noch einmal so hart zu wie er konnte und presste mit einem lauten Schrei seinen Saft in Julian hinein.

Christian, der sah wie die beiden Männer über ihm von der Woge der Lust auf und davon getragen wurden, vergaß auch alle Selbstbeherrschung. Er umfasste Julians Hand an seinem Glied und bewegte sie noch einmal kräftig auf und ab. Dann ergoss auch er sich aufschreiend über seinen Bauch.

Alle drei brachen völlig erschöpft zusammen und lagen als großer, schweißglänzender, keuchender Haufen auf dem riesigen Bett. Als sie sich etwas erholt hatten und ihr Atem wieder ruhiger ging, legte Julian seinen beiden Lovern die Arme um die Schultern. „Wisst ihr was?" sagte er und zog sie an sich. „Das war wahrscheinlich der geilste Fick meines Lebens."