Borderline Dance
Borderline Dance
Es war das zweite Treffen gewesen, diesmal bei mir in meinem Territorium, in meinen heiligen Hallen.

Mein Herr hatte von mir gefordert, ihn in nuttigem Outfit im Schlafzimmer zu erwarten, mit Spreizstange, verbundenen Augen und sichtbaren Titten, Arsch und Fotze. (Seine Worte. Er liebt es, deutliche Worte zu gebrauchen. Solche, die -auf Dauer gehört- einen Menschen schon mal an seine Grenzen bringen können, wenn er zart besaitet ist so wie ich.)

Er hatte mir vorher Gott sei dank noch geholfen in meiner Verzweiflung und mir gesagt, was von meinen fürchterlichen Sachen im Schrank ich anziehen sollte, er wollte den Catsuit mit den Löchern. Ein wirklich grässliches Ding, das alles an mir betonte, was alt und schlabbrig und ungustiös ist). Es war halb elf ausgemacht, und wer mich kennt kann sich ja vorstellen, wie es mir schon am Tag vorher gegangen ist. Ich hab zusammengeräumt wie eine Wilde, was ich normalerweise ausschliesslich meiner Putzfrau überlasse, und versucht, es ein wenig gemütlich zu machen. Und ich hab es auch nicht lassen können viel zu viele gute Sachen einzukaufen. Viel zu viel Geld für viel zu viele zu gute Sachen.

Man weiß ja nicht, ob der Herr dann wirklich Steak möchte oder vielleicht doch lieber Kalbfleisch oder Lammpimmel oder Lachs.......und die Eier fürs Frühstück müssen schon vom besten Bauern weit und breit sein usw. Man muß für alles gerüstet sein, denn wenigstens das Kulinarische soll stimmen, -wenn ich als Altmöchtegernsklavin schon so wenig tauge, wie er mir in der letzten Zeit allzu deutlich gemacht hat auf seine genial-geil-fiese Weise.

Geschlafen hab ich in dieser Nacht kaum, am Tag vorher richtige Angstzustände und Herzschmerzen und lauter so Zeugs. Ich war wirklich ver-rückt. vor Freude und vor aufgeregtester Angst. Mein Herr ist ja schließlich der allereinzigste bisher, den ICH besucht hab, und wenn ER dann schon mal kommt, dann ist das eine große Ehre. Schlicht, das kleine dumme Schweinchen (wie er mich immer nannte, wenn er einmal freundlich aufgelegt war) war außer Rand und Band.

"Du wirst nüchtern sein und du wirst nicht auf die Toilette gehen, bis ich da bin". Nüchtern ist nicht schwer, ich hätte sowieso keinen Bissen runtergebracht, und das mit der Toilette hab ich so gelöst, dass ich am Tag vorher schon fast nichts gegessen hab und mir am Abend noch einen großen Einlauf gegönnt. Das hat mich dann durchhalten lassen.

Und dann die erste Überraschung, die mir die Hitze ins Hirn fahren läßt. Eine Stunde VOR dem vereinbarten Zeitpunkt scheppert das Telefon: "Ich fahre grade von der Autobahn ab". Hilfe! Das bedeutet, er ist in 10 Minuten da. Bin ich schon fertig? Ja angezogen schon, der verlangte Kaffee auch? Ja, hoffentlich ist er trinkbar, ich mit meinen nicht vorhandenen Kaffeekenntnissen, gedeckt im Büro am PC wie gewünscht? Ja, eigentlich schon. Gott sei dank bin ich schon seit Stunden auf und arbeite wie eine Wilde, damit dann alles fertig ist, wenn ER kommt. Und es sollen gute Sachen sein, die ihn begrüssen. Wo um Himmels willen ist die selbstbewusste, seriöse Geschäftsfrau geblieben, die nichts aus der Ruhe bringt?

Ich werde mit ihm am PC Filmchen schauen dürfen/müssen, und ich werd dabei nicht geil werden dürfen, das hatte ich ihm als eine Strafe für irgendeine ganz schlimme Verfehlung vorher mal angeboten. Wie das allerdings jetzt gehen soll weiß ich nicht, weil mir alleine die Vorstellung, neben ihm am Rechner zu sitzen die Säfte aus allen Poren treibt. Da hab ich wohl das Maul zu weit aufgerissen, ich werd die Konsequenzen dafür zu tragen haben. Und ich werde sie stolz tragen. Ich hab mich einfach in mir getäuscht und meine Coolness verschätzt. Kann man ja wieder genüsslich bestrafen.

Schnell die Spreizstange angebunden, saublödes Ding, das! Ich komm mir idiotisch vor. Warum muß ich so unvorteilhaft hergerichtet auf ihn warten? Man könnte doch wenigstens ein bisschen Schminke, einen Hauch Parfüm, und vielleicht ein kleines Ketterl oder nette Dessous die die nackte Wahrheit gnädig verbergen.....nicht so wie dieser grausige Catsuit. Nichts davon ist mir erlaubt. Er will mich wie beim allerersten Mal so unvorteilhaft und unbeholfen und seinen Blicken und seinem harten Urteil ausgeliefert ohne jeden Kompromiss.

Ich stell mich im Schlafzimmer vors Fenster, den Rücken zur Tür, verbind mir selber die Augen, noch schnell mit einem Papiertaschentuch den Schweiß unter den Achseln weggewischt, ich schwitze wie Sau vor Aufregung, hoffentlich stinke ich nicht. Hände in den Nacken wie angeordnet...... und warten.

Ich warte bis ich ihn höre, vertrautes Geräusch der Hintertür. Gott, bin ich froh, dass er meint, er macht es mir schwerer, wenn ich so blind da stehe und warten muß. Aber es ist sehr vertraut, ich hab keinerlei Verantwortung zu tragen am Anfang, kann einfach nur passiv sein, muß ihm nicht entgegenstolpern mit dieser doofen Stange und ihm die Tür öffnen und dann nicht mehr weiterwissen, verlegen sein, Peinlichkeit, nicht wissen was reden und wohin schauen.

Ja, vor allem anderen: ich muß ihn nicht anschauen und seinen schweigenden Blick aushalten, der sich völlig unverfroren und ohne zu fragen den Weg in meine Seele und in mein Hirn bahnt, und der auf gnadenlose Weise meine ganze sonstige Brillanz und Schlagfertigkeit auslöscht, sodass ich mich urplötzlich fühle wie eine hoffnungslos dumme Kuh.

Noch nicht. Da war er wohl unabsichtlich gnädig gewesen, mein Herr.

Ich weiß, wenn ich ihm das gestehe, dann wirds wohl nie wieder so sein. Er wird es erfahren. Aber was solls. Ich kann nur daraus lernen und meine Grenzen erweitern. Weil ich das ja so gerne tu. Lernen und Grenzen erweitern.

Ja, und dann ist er irgendwann im Zimmer, ganz zarte Berührungen, streicheln, die erste Ohrfeige, als er bemerkt, dass die Titten nicht frei sind.... sichtbar sind sie, aber nicht frei, und er quetscht sie heraus aus dem Catsuit, sodass sie herunterhängen wie zwei matschige Tomaten. Ein scharfes:" Deine Titten sollten frei sein.", und ich verbiete mir, mich zu verteidigen. Nicht gleich jetzt am Anfang, vielleicht hab ich ihn ja auch einfach nur falsch verstanden. Das ist jetzt nicht wichtig.

Jedenfalls werden die Griffe spürbar härter, ein paar brutale schneidene Schläge auf die Nippel, warum müßt ihr Herren das immer tun? Das tut weh und ist so weit entfernt von geil. Man kann sich nur mit Entsetzen dagegen verspannen und versuchen, sich irgendwie zu schützen. Warum immer auf die Nippel? Und warum immer gleich so hart? Wisst ihr denn nicht, das sowas nur schön ist, wenn die Seele nachgekommen ist und wenn nach langer Zeit des langsam und kunstvoll sich steigernden Schmerzes die Körperchemie sich verändert hat? Ich fürchte, ihr wisst es, ihr Herren. Und ich fürchte, das ist euch herzlich egal.

Dann darf/muß ich wieder sehen. Und da trifft mich der Blitz: mein Herr ganz in Schwarz, aus allen Poren sprüht ihm der Sex, das ist ein Anblick für Götter, aber doch nicht für unwürdige, einfältige Subs! Und das für mich. Wow. Eine gerührte Träne zerquetsche ich in den Augenwinkeln. Er ist so schön und strahlt eine in die Knie zwingende Autorität aus. Und gleichzeitig was sehr Freundliches. So hab ich ihn noch nie gesehen. Bei jedem anderen hätte ich herzlich lachen müssen. Bei ihm keine Spur davon, bei ihm durchzieht mich ein wohlig-gruseliger Schauer. Und lässt jede Pore nach mehr betteln.

Ich weiß nicht mehr genau, wie es dann weitergegangen ist, ich glaub, ich bin dann mal auf dem Bett gekniet und hab erwartet, in den Arsch gefickt zu werden. Ich hätt mich darauf gefreut, obwohl es wohl erst mal wehgetan hätte, aber ich erinnere mich nur an Schläge mit der Gerte. Wie weiß ich nicht, aber er hat mich zum Kommen gebracht.

Dann gehts es ans Frühstücken. Er setzt mir Klammern an die Nippel mit schweren Karabinern verbunden, und daran die Handfesseln angeschnallt. Ich kann meine Arme nur ganz wenig bewegen, sonst reißts mir die Nippelchen ab, mit diesen doofen gezahnten Klammern. Sie beißen entsetzlich, und als ich aus dem Schlafzimmer stolpere, denk ich kurz mal nicht dran und tu eine unbedachte Bewegung mit den Armen. Ich schrei laut auf, die Luft geht mir aus und ich häng jämmerlich im Türrahmen. Verbiete mir Tränen. Jetzt noch nicht. Ich bin doch nicht zimperlich. Was soll er denn denken von mir. Und die will maso sein, bei sowas schon in die Knie gehen.... Sei Urteil ist mir noch immer nicht egal.

Mühsam mach ich so gehandikapt den Kaffee fertig und plage mich die Treppe hoch. Komme mir absolut dumm und lächerlich vor, ich schäme mich so ein unerfreuliches trostloses Jammerbild abzugeben, gekrümmt, stolpernd, schwitzend, ächzend und stöhnend,-- wenn er doch was sagen würde! Einen Scherz machen vielleicht und der Situation dieses grausam-Peinliche nehmen würde, aber er tuts nicht. Ich dagegen plappere wie verzweifelt Blödsinn, es ist so erniedrigend, so vor ihm zu sein.

Neben ihm am PC vergeht mir dann gründlich jeglicher Hunger. Ich seh nur, dass auch er anscheinend angespannt ist, er scheint das Essen auch nicht sonderlich zu genießen..... schade, ich hätte es so gut mit ihm gemeint.

"Iß, wer weiß, wann du wieder was zu essen kriegst", trotz des gefährlich lächelnden Untertons macht mir das keine Kopfzerbrechen, ich weiß doch, dass ich bis er weg ist keinerlei Hunger haben werde. Die Filme, sie ziehen an mir vorbei, ich find sie auch nicht wirklich geil, mein Hirn ist wie ausgebrannt. Klar bin ich inzwischen nass über und unter.....und die Klammern brennen wie Feuer, ich seh meine Nippel immer blauer werden. Ich bitte ihn, sie mir abzunehmen. Er tut es, was erst wieder Höllenschmerz bedeutet. Und danach sind sie so empfindlich, dass ich bei jeder feinsten Berührung laut schreien muß. Er nennt mich zimperlich.

Das trifft und tut weh.

Ich will eine gute Masosklavin für ihn sein. So macht er das aber völlig unmöglich. Er geht immer ein wenig über meine Grenzen hinaus, und so kann ich niemals brillieren. Er ist Sadist durch und durch, und er weidet sich an meinen verzweifelten Bemühungen gut zu sein und er sorgt ruhig lächelnd dafür, daß ich das doch nie erreichen kann, was er mir vorgibt.

Zum Geschirrabräumen darf ich die Stange weggeben, die Klammern kommen wieder dran. Ich könnte heulen vor Schmerz, und Wut hat sich inzwischen dazugesellt. Warum muß er mir so wehtun? Und so ungeil? Warum darf ich so gar nichts davon haben? Umbringen könnt ich ihn im Moment. Ich hab mich so bemüht seine Ankunft für ihn schön zu machen. Und ich weiß ja, er hat es sehr wohl registriert, was ich mir da an Arbeit gemacht hab und wieviel Liebe hineingesteckt, und der Schweinskerl erwähnt seine Freude darüber mit keinem Ton, tut mir nur weh und bringt mich gleich mal an die Grenzen meines allerheiligsten Zornes. Meine ganze Wut brennt in mir und an den Enden meiner Brüste brennen und beissen sich die Klammern langsam durchs empfindliche Feisch. Aber ich trau mich nicht, davon was zu zeigen. Ich will ihn nicht gleich am Anfang verärgern, wenn er schon mal da ist. Selten genug, so eine Gelegenheit.

Dann wird es erneut schwierig mit der Chronologie, ich kann nur mehr einzelne Szenenfetzen erzählen, in meinem Hirn hat er alles durcheinandergerbacht. Dort wo sonst klare Gedanken wohnen und ein starker Wille. Es hat mich ziemlich erwischt, und das dauert noch immer an..

---- wunderschön ist es immer, wenn er mich fickt, egal wohin und wie..... richtig durchgevögelt werden, das liebe ich! Und damit belohnt er mich manchmal.

---- ein Faustfick, seine Herrenhand ganz in mir drin, ich bin fast verrückt geworden vor Lust, vor allem als er dann auch noch die Clit reizt, ich schrei und sprudle, es ist reine Ekstase. Für ihn wohl sehr anstrengend. Vielleicht hat er ein bißchen zu wenig geschmiert, ich hab lang und heftig geblutet. Erst hat er sich glaub ich erschreckt, aber ich hab ihn beruhigt. Das passiert nun mal. Inzwischen weiß ich auch, woher das bei mir kommt: Ich muß mir bei einer heftigen Eigenaktion mit meinem Riesendildo eine Art Scheidenwandriss zugezogen haben, und diese Wunden reißen bei der kleinsten Dehnung immer noch ein wenig auf und sie bluten erschreckend. Ich wird meine Gynärztin mal fragen, wie gefährlich das ist. Ich hab mich jedenfalls geschämt, dass jetzt mein Herr auch noch Rücksicht nehmen und aufpassen muß und meine Fotze ein wenig schonen. Wofür ist er denn gekommen? Ich hatte ihm versprochen, ihm uneingeschränkt zur Verfügung zu stehen. Mist. Auch er ist ein wenig enttäuscht, ich habs gespürt. Aber Gnade gabs deswegen keine, es gibt ja noch einen Kitzler, an den man so schön Klammern anbringen kann, und wieder an die Nippel...hiiiilfe, verbunden über eine Schnur über dem Bett, nach oben gezogen, warum sooooo brutal? Und natürlich: die Clitklammer rutscht und zerschneidet das empfindliche Fleisch. Aber davon merkt er nichts, nur von meinem Gebrüll. Wieder bin ich eine zimperliche Kuh- und wieder tut das weher als jeder körperliche Schmerz.