Auf dem Balkon
Auf dem Balkon
Mein Schwanz prickelt. Fühlt es sich so an, wenn man ein Noppenkondom verkehrt herum überzieht?

T. hält eine Flasche Prosecco in der Hand und strahlt. Auf dem Kachelboden unter uns hat sich eine kleine Pfütze gebildet. In einem zweiten, großen Schwung schüttet T. den Prosecco über meine steife Pracht. T. geht in die Hocke und nimmt erst die Eichel in ihren Mund, dann den Schaft. Ich vergesse zu atmen. Sie gibt keinen Tropfen verloren. Flink wandert ihre Zungenspitze die Eichel entlang, schlüpft unter die Vorhaut. Fast so, als hätten sich dort in Sekundenschnelle die Perlen des Perlweins versteckt. Schatzsuche.

Wir sind auf dem Balkon eines traditionsreichen Hotels an der Adria. Der Balkon ist groß, mächtig, leer. Einer, auf dem man flammende Reden halten möchte. Aber hört das spiegelglatte Meer überhaupt zu? Es ist später Nachmittag. Unten, auf der Terrasse, murmeln sich die anderen Gäste dem Abendessen entgegen. Gläser stoßen aneinander, eine Frau lacht verlegen.

Kein Prosecco mehr, dafür mich. Wieder und wieder gleitet T. mit ihren Lippen über die Spitze hinab, während sie mit der einen Hand den unteren Teil meines Lustdolchs und mit der anderen meine blankrasierten Hoden massiert. In meinem Kopf dröhnt und pocht es, meine Beine fühlen sich taub an. Taub und weich. Ich öffne die Augen und blicke nach unten. T. hat ihre Augen geschlossen, mein Stab beult ihre Wangen abwechselnd in kurzen Momenten nach außen. Wie ein Zelt legen sich ihre mittellangen, roten Haare über unser Spiel. Der linke Träger ihres Bikini-Oberteils ist von ihrer Schulter gerutscht. Er liegt ohne Spannung, wie gelangweilt, in ihrer Armbeuge. "Warte, warte", raune ich ihr atemlos zu und ziehe sie an ihren Schultern nach oben. Zu mir. Behutsam, fast tastend suchen sich unsere Lippen, umschließen sich so fest, als wollten sie unsere tänzelnden Zungen vor fremden Blicken schützen. Meine Hände wandern an ihre Hüften. Langsam, ohne Hast, ohne Eile suche ich die Schleifen-Enden ihres Bikini-Höschens und beginne zu ziehen. T. schnurrt. Aus der Höhle unserer Münder klingt es wie ein leises Gurgeln. Die Schleifen öffnen sich im selben Moment. Zwei gelb-lila-farbene Dreiecke fallen samt Schnüren schlapp auf den Boden. Ach, ich liebe die 70er Jahre.

T. lehnt sich an die Wand neben der Balkontür. Sie wird kleiner, als sie einen Fuß ein wenig weiter weg von dem anderen stellt. Mit zwei Fingern ziehe ich ihr auch den zweiten Träger des Oberteils von der Schulter und schnuppere den Schwung ihres frei gelegten Busens hinab und dann wieder hinauf zu den hellbraunen Nippeln. Sie haben sich zusammengezogen, warten hart und ungeduldig auf eine erste Berührung. Mit den Lippen, mit der Zunge, mit den Fingerspitzen. Ich gönne einem von ihnen nur einen Lufthauch, und einen kurzen Biss, der T.s Schultern nach oben schnellen läßt.

Ihre Hand ist schneller als mein Mund. Denn als ich zwischen ihren Beinen niederkniee, sehe ich vor mir ihre zarten Finger. Die Spitzen des Zeige- und Mittelfingers streichen eng aneinander liegend langsam ihre blanken Schamlippen auf und ab. Wieder und wieder und wieder. Der Handballen drückt sich dabei fest auf den schmalen, sorgfältig gestutzten Streifen der Schamhaare oberhalb ihrer Venusgrotte. Die beiden Finger öffnen sich, spreizen sich - wie zu einem Victory-Zeichen. Sie teilen die Schamlippen zu einem Orchideen-Blütenkelch und halten sie ganz leicht auseinander. Mit dem Zeigefinger der anderen Hand streicht T. über die glänzenden Innenwände und beginnt, ihre Klitoris zu umzingeln. Indianer-Spiele? Die Kreise werden kleiner, kleiner. Ihre Bewegungen werden schneller, schneller. Plötzlich taucht sie mit dem Finger in ihre Grotte, zieht ihn heraus und bestreicht mit dem warmen Nass die Lippen meines Mundes. "Leck mich!", sagt sie und kichert leise.

Mit der ganzen Breite meiner Zunge streiche ich ihre Venus auf und ab und taste mich die Kurven ihrer Liebeslippen entlang. "Nein, nicht da. Hier!", flüstert T. und streicht mit ihrem Zeigefinger über ihre Klit. Mit der Spitze meiner Zunge beginne ich, ihren Lustpunkt zu schlagen. Erst ganz leicht, dann fester, dann rasend. Sanft schiebe ich zwei Finger in ihre Venus und spüre, wie sie - wie von einem Band - für kurze Momente zusammengezogen werden. T.`s Atem geht schneller und lauter, meine Zungenspitze flattert auf ihrer Klit. Ihr Bauch hebt und senkt sich immer stärker und fängt plötzlich an zu zittern. Wie von einem Elektroschock beschleunigt, schnellt ihr Oberkörper nach vorne. "Grmpf!!!", presst sie durch ihre Hand aus den Mund. Und nochmal: "Grmpf!!!". Meine Finger sind für einen Moment Gefangene ihres feucht-warmen Verliesses.

T. lehnt an der Wand des Balkons und schnappt nach Luft. "Ist das geiiiil!", japst sie. Ich stehe auf und wir küssen uns. Lange. Ich ziehe T. zur Schwelle der Balkontür. "Dreh dich um",hauche ich in ihr Ohr und stehe im nächsten Moment dicht hinter ihr. "Beug` dich nach vorne". Wow, was für ein wundervoller Rücken, was für ein wundervoller Arsch. Mit einer Bewegung schiebe ich meinen harten Ständer zwischen ihre flutschigen Liebeslippen. Mit beiden Händen halte ich ihre Hüften fest und dringe noch tiefer in sie ein, bevor ich meinen Schwanz fast bis zur Spitze wieder rausziehe. Es ist ein wundervoller Anblick, wie er wieder in ihr verschwindet, da, direkt unter ihrem kleinen Arschloch. Wir ficken! Hier! Ich stoße schneller. T. hält sich mit einer Hand an der Balkontür, mit der anderen am Türstock fest. Meine rasierte Scham klatscht gegen ihre Pobacken. Nach einer Weile klingt es wie Applaus. In der Glastür der Balkontür sehe ich noch, wie T. ihre Lust in den Unterarm beißt, bevor wir beide explodieren. In heißen Schüben schieße ich meine Ladung in sie hinein. Meine Kopfhaut zieht. Augen geschlossen. T. zuckt und windet sich um meinen Schwanz herum. Schweißnass kleben wir hintereinander und suchen nach Atembaren. Mit meinen Händen umfasse ich ihre seidenweichen Brüste, während T. nach meinem Nacken greift. Plötzlich die Stimme einer Frau: "Schade, dass ich alleine in diesem Hotel bin", sagt sie. An der linken Ecke unsere Balkons schaut ein Kopf um die Ecke der Trennwand zum Nachbarzimmer. Es ist ein sehr hübscher Kopf, der da in einem weißen Bademantel steckt, mit einem dunkelhaarigen, fast schwarzen Pagenschnitt.